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Tja Hillary wars das für dich endgültig? Nach dem gestrigen TV-Duell mit Barack Obama, scheinen die Chancen der ehemaligen First Lady auf eine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl im November immer mehr zu schwinden.
Eigentlich hält Clinton ihrem Konkurrenten mangelnde Erfahrung in der Aussenpolitik vor. Aber was war denn das Frau Senatorin? Bei der Frage des Moderators nach dem Nachfolger des russischen Präsidentin Putin, der am Sonntag gewählt wird, geriet Hillary ins Stocken: „Äh – Med – äh – Meddewedde, Neverdever, wie auch immer, ja“, lautete ihre verlegene Antwort.
Eigentlich ließ Hillary stets in ihrem Wahlkampf verlauten: „Bei mir muss das amerikanische Volk nicht rätseln, ob ich die Themen beherrsche oder ob ich mich auf meine Berater verlassen muss, um mich mit der Weltpolitik vertraut zu machen“. Seit ihrem peinlichen Gestotter dürften sich die Wähler darüber nicht mehr so sicher sein.
05:50 – Ich habs geschafft! Gute Nacht Hollywood, guten Morgen Leonberg!
05:46 – DAS FINALE! Yes, Denzel Washington, einer meiner Lieblingsschauspieler gratuliert den eigenartigen Brüdern Coen für den besten Film des letzten Jahres. „No Country For Old Men“ macht das Rennen. Die beiden können gleich auf der Bühne bleiben. Das ist wohl eine kleine Überraschung!
05:43 – Wichtig Teil 2 – „Beste Regie“. Martin Scorsese übergibt den Oscar erneut an die Coen-Brüder für „No Country For Old Men“. Die beiden Jungs sind irgendwie seltsam.
05:34 – Wichtig, wichtig – „Bester Hauptdarsteller“. George, Johnny, Daniel, Viggo oder Tommy? Na wer wirds? Die Nominierten knabbern nervös an ihren Fingernägeln. And the oscar goes to… Daniel Day-Lewis „There Will Be Blood“. Das ist zugleich der zweite Oscar in seiner Karriere.
05:28 – Hä? Je länger die Show dauert, desto öfter wird Werbung eingeblendet. Wtf!
05:25 – Harrison „Indiana Jones“ Ford ist da und präsentiert die Kandidaten in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“. Diablo Cody „Juno“ schnappt sich den Goldjungen.
05:23 – Also so langsam sollte sich die Veranstaltung dem Ende zuneigen.
05:14 – Tom Cruise kürt den „Besten Dokumentar-Kurzfilm“. Dieser ist „Freeheld“, Regie: Cynthia Wade und Vanessa Roth.
Der Oscar für den „Besten Dokumentarfilm“ geht an „Taxi to the Dark Side“ von Alex Gibney und Eva Orner.
05:10 – Und nun der Oscar für die beste Filmmusik. Dario Marianelli „Abbitte“ darf die Trophäe sein Eigen nennen. Der ist ganz schön aufgeregt oder ist es sein schlechtes Englisch?
05:06 – Werbung, Werbung, Werbung…. Schlafen, schlafen, schlafen….
05:00 – „Beste Kamera“ – Oscar für Robert Elswit „There Will Be Blood“.
04:50 – John Travolta, ich mag ihn, obwohl er Scientologe ist. Er überreicht den Oscar für den besten Filmsong. Also wenn der Film „Verwünscht“ mit drei Nominierungen leer ausgeht… Und tatsächlich, bester Song ist „Falling Slowly“ aus dem Film „Once“. Auweia!
04:45 – Die hübsche Spanierin Penelope Cruz gratuliert Stefan Ruzowitzky für seinen Film „Die Fälscher“ in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“. Jetzt haben die Össis auch einen Oscar.
04:33 – Was geht ab Nicole Kidman? Achja der Ehrenoscar für den 98-jährigen Art Director und Production Designer Robert F. Boyle. Boyle, der mit dem Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet wird, wurde während seiner 50-jährigen Karriere viermal für einen Oscar für das Beste Szenenbild nominiert, unter anderem für Alfred Hitchcocks „Der unsichtbare Dritte“ (1959) und die Musicalverfilmung „Anatevka“ (1971). Respekt.
04:28 – Der Oscar für den besten Schnitt wird von Renee Zellweger an Christopher Rouse „Das Bourne Ultimatum“ überreicht. Wow, schon drei Oscars für den Matt Damon Action-Knaller!
04:25 – Jack is back, Jack Nicholson blickt auf die besten Filme der vergangenen 80 Jahre.
04:20 – Colin Farrell wieder mit langen Haare. Was macht er? Er kündigt das nächste Getriller an. Wir haben doch keine Zeit Leute! Hollywood will doch ans Büffet!
04:15 – Jajaja, gleich gehts weiter, ich weiß Pro7…
04:14 – Oscarpreisträger Forest Whitaker ist an der Reihe, er stellt die Nominierten in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ vor. Klappts jetzt Cate? Nein, es ist Marion Cotillard für ihre Rolle in „La Vie En Rose“.
04:05 – Es folgen die Kandidaten für den „Besten Ton“. Und auch dieser Oscar geht an das Trio von „Das Bourne Ultimatum“.
04:04 – Scheiss Werbeblock! Oh, das sind doch die beiden Typen aus „Beim ersten Mal“. Was gibts jetzt? Okay, „Bester Tonschnitt“ für „Das Bourne Ultimatum“.
03:54 – Oh wie schön, wer singt mich jetzt in den Schlaf? Diese Gesangseinlagen sind anstrengend. Augen zu und ich bin bis in die Mittagsstunden im Tiefschlaf, mindestens!
03:48 – Weiter gehts mit dem Preis für das „Beste adaptierte Drehbuch“. Dieser geht an den Thriller „No Country For Old Men“ von Ethan und Joel Coen.
03:37 – Kategorie „Beste Nebendarstellerin“. Wer schnappt sich den Oscar? Cate Blanchett für ihre Rolle als Bob Dylan? Es ist… Tilda Swinton für ihre kaltblütige Rolle als Juristin in „Michael Clayton“.
03:33 – Jungbiene Barry B. Benson aus dem „Bee Movie“ präsentiert die Nominierten für den „Besten animierten Kurzfilm“: Sieger ist „Peter & the Wolf“ von Suzie Templeton.
03:30 – Ja Owen Wilson lebt noch und er gibt sich die Ehre als Laudator. Kategorie: „Bester Kurzfilm“. Der französische Regisseur Philippe Pollet-Villard heimst den Oscar für „Le Mozart des Pickpockets“ ein.
03:25 – Während auf der Bühne gesungen wird, werden meine Augen immer schwerer… Durchhalte! Die wichtigsten Entscheidungen will ich schon mitnehmen. Wird der Preis für den besten Film nicht ganz am Ende vergeben? Verdammt!!!
03:16 – Okay, jetzt gehts um die schauspielerischen Leistungen: „Bester Nebendarsteller“. Wer darf auf die Bühne? Javier Bardem, der Psycho aus „No Country For Old Men“ ist der glückliche Gewinner. Ich muss den Film endlich sehen!
03:12 – Der Filmpreis für das „Beste Szenebild“ geht an das Musical „Sweeney Todd“ von Tim Burton.
03:08 – Dwayne Johnson aka „The Rock“ präsentiert die Kandidaten für „Beste visuelle Effekte“. Und die Crew von „Der goldene Kompass“ holt sich die goldene Trophäe ab.
02:57 – Es geht Schlag auf Schlag weiter. Kategorie „Bestes Make-up“. And the winner is „La Vie En Rose“.
02:55 – Anne Hathaway und Steve Carrell vergeben den Oscar für den besten Animationsfilm. And the oscar goes to… Ratatouille!
02:43 – Der erste Oscar des Abends geht in der Kategorie „Bestes Kostümdesign“ an Alexandra Byrne für ihre Arbeit im Film „Elizabeth – das goldene Königreich“.
02:31 – Erstmal werden wie immer einige Witze gerissen, hauptsächlich über den Autorenstreik, durch den die 80. Oscar Show lange auf der Kippe stand. Die Politiker kriegen aber auch ihr Fett weg. So wird laut Jon Stewart der mittlerweile 80-jährige Oscar zum Kandidaten Nr. 1 der Republikaner. (Ein Seitenhieb Richtung den in die Jahre gekommenen John McCain)
02:30 – Jetzt gehts los! Bin gespannt wie ein Regenschirm! Die diesjährige Moderation übernimmt Jon Stewart, ein Komiker von Comedy Central. Die Gewinner müssen sich kurz fassen. 45 Sekunden stehen ihnen für ihre Dankesrede zur Verfügung.
02:20 – So jetzt sind es noch zehn Minuten, bevor Hollywood im Kodak Theatre in Los Angeles
Platz nimmt. Wow, so eben habe ich entdeckt, dass für den besten Filmsong gleich drei Songs aus dem Film „Verwünscht“ nominiert sind.
02:15 – Schade, dass das Gangster-Epos „American Gangster“, das Polit-Drama „Der Krieg des Charlie Wilson“ oder das Drama „Der Drachenläufer“ nicht für den besten Film berücksichtigt wurden. Drei sehr sehenswerte Film. Immerhin sind Ruby Dee (American Gangster) sowie Philip Seymour Hoffman (Der Krieg des C. Wilson) als beste Nebendarsteller nominiert.
02:05 – Auch dieses Jahr ist ein deutschsprachiger Film nominiert. Die österreichische Produktion „Die Fälscher“ muss sich in der Kategorie „Bester ausländischer Film“ behaupten. Und ich dachte schon, dass ich dieses Jahr Super-Snob Florian Henckel von Donnersmarck nicht sehen werde. Aber nein, Mr. „Ich habe einen Oscar gewonnen, huldigt mich!“ musste unbedingt durch das Bild latschen.
01:55 – Hier die besten Filme: „Michael Clayton“, „No Country For Old Men“, „There Will Be Blood“, „Abbitte“ und „Juno“. Bislang hatte ich leider nicht das Vergnügen „No Country For Old Men“ zu sehen. Besonders auf diesen Film bin ich ziemlich gespannt. Den intelligent gemachten Wirtschaftsthriller „Michael Clayton“ fand ich sehr gelungen, aber ich glaube nicht, dass er das Potential zum großen Coup hat. Oh da läuft gerade Puffy, äh Diddy durchs Bild.
01:40 – Als Favorit in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ gilt Daniel Day Lewis für seine Rolle in „There Will Be Blood“. Seine Mitstreiter um den goldenen Oscar sind George Clooney „Michael Clayton“, Johnny Depp „Sweeney Todd“, Tommy Lee Jones „Im Tal von Elah“ sowie Viggo Mortensen „Tödliche Versprechen“. „There Will Be Blood“ und „Sweeney Todd“ muss ich mir noch reinziehen. Bei den Damen könnte Cate Blanchett doppelt zuschlagen. In der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ ist sie für ihre Rolle in „Elizabeth – das goldene Königreich“ und als „Beste Nebendarstellerin“ in der Bob Dylan Filmbiografie „Im Not There“ nominiert.
01:29 – Der Countdown läuft, die 80. Oscar Verleihung in Los Angeles rückt näher. In einer Stunde werden die Geheimnisse um die Besten in Hollywood gelüftet. Und ich blogge LIVE mit! Während Steven Gätjen von Pro7 den Vorzeige-Scientologen John Travolta auf dem roten Teppich ausquetscht, frage ich mich wie lange ich durchhalten werde
George Bush, seines Zeichens amtierender Präsident der USA, kann es einfach nicht lassen. Es scheint so, als würde sich der mächtigste Mann der Welt für den geborenen Tänzer halten. Sein rhythmisches Gefühl zeigte der Texaner abermals beim heutigen Besuch in Liberia. Ich muss nochmals sagen, dass ich Bush Junior einfach ulkig finde. Zu schade, dass er politisch gesehen ein ARSCH mit Ohren ist! Hier sein Auftritt:
Einer geht noch:
Spätestens seit dieser Tanzeinlage muss gesagt werden: Amerika braucht wirklich einen schwarzen Präsidenten!
Ein Gros der Jugendlichen hierzulande weiß nicht mehr weiter. Viele verlassen die Schule ohne Abschluss, lassen sich hängen, haben keine Ahnung was die Zukunft bringt.
Eine Vielzahl von ihnen, weiß ja nicht einmal was war. Naziregime, Konzentrationslager, Judenverfolgung – es sind Begriffe, die die Welt nachhaltig geprägt haben. Einen Teil der Welt zumindest, denn viele Kids und Teenies, scheint so, haben die Vergangenheit komplett verdrängt. Mit dem traurigen Kapitel der Geschichte können sie nur wenig anfangen.
Abhilfe soll ein Comic schaffen. Ein Comic über Adolf Hitler, die Nationalsozialisten und die Gräueltaten im Zweiten Weltkrieg. Das Berliner Anne-Frank-Zentrum wird dieses Projekt mit dem Titel „Die Suche“ an einigen Schulen in der Landeshauptstadt testen.
Von der Problemviertel-Hauptschule mit hohem Migrantenanteil bis zum Elite-Gymnasium – Schüler der siebten bis zwölften Klasse werden sich von Februar an bis Ende Juni auf innovativer Weise mit der Vergangenheit auseinandersetzen.
Wer Interesse hat, selbst einen Blick in diese Lektüre zu werfen, der kann sich per Mail über die Verfügbarkeit des Comics informieren lassen. Und zwar hier.
Mit dem aktuellen SPIEGEL bin ich durch – zumindest habe ich die für mich interessantesten Artikel verschlungen. Morgen wartet eine weitere frischgedruckte Ausgabe im Briefkasten.
Zwei Artikel haben meine Neugier geweckt, nicht in erster Linie des Inhalts wegen. Nein, ich habe mich gefragt wie die SPIEGEL-Redakteure für ihre Werke recherchieren. Da ich mir beim Lesen immer wieder Gedanken über Inhalt, Rechercheweg usw. mache, verfasste ich eine e-Mail an die Autoren.
Bei der Titelstory „Das Über-Morgenland“ von Erich Follath und Bernhard Zand sowie beim Artikel „Wir werden alle töten!“ von Thilo Thielke fragte ich mich inwieweit externe Quellen, also Informationen aus zweiter Hand benutzt wurden. Ferner wollte ich wissen, ob die Redakteure bei ihrer Recherche vor Ort waren und ob Interviews grundsätzlich von Beteiligten gegengelesen werden.
Die Antworten kamen prompt am nächsten Vormittag. Auslandsreporter Erich Follath erklärte, dass er bei seinem Artikel über die Superlativen in den Vereinigten Arabischen Emiraten persönlich mit dem Herrscher von Dubai Scheich Mohammed Ibn Raschid Al Maktum gesprochen hat. Würden einige Zitate aus anderen Publikationen stammen, müssten diese als solche gekennzeichnet werden, z. B. wie Herr XY gegenüber Newsweek sagte – hätte ich mir ja eigentlich denken können.
Was Interviews im SPIEGEL angeht, so wird eine editierte Fassung dem Gesprächspartner vorgelegt. Jene wird von ihm durchgelesen und abgezeichnet. Der Vorteil: „Was gedruckt wird, ist autorisiert und somit unumstritten“, sagte Follath. Gelegentlich werden aber auch kontroverse Äußerungen von Interview-Partnern im letzten Moment herausredigiert.
Afrika-Korrespondent Thilo Thielke, der sich in seinem Artikel mit den aktuellen Gräueltaten in Kenia auseinandersetzt, fügte hinzu, dass „Zitate von Leuten an der Straße sowieso nicht von anderen (Publikationen) abgeschrieben werden sollten“. Beim Lesen leuchtete mir nicht ein, ob der Reporter, der über einen toten Lkw-Fahrer berichtete, mittendrin war oder ob seine Geschichte auf Erzählungen anderer beruht. Thielke war aber tatsächlich in der Krisenregion live vor Ort. Als zusätzlichen Beweis hat er mir freundlicherweise das unten abgebildete Foto mitgeschickt.

Nun kann ich mir ein besseres Bild von der Arbeit der SPIEGEL-Redakteure machen.





