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Am vergangenem Montag hatten wir die Ehre die Lokalredaktion der Frankfurter Rundschau zu besuchen. Mein persönlicher Auftrag: Reisse dir einen FR-Kugelschreiber unter den Nagel. Mögliches Ziel: das nächstbeste Arbeitszimmer.
Kaum drin, stand schon der Ressortleiter an der Türschwelle. Nach einer kleinen Standpauke: „Was machen Sie in meinem Büro?!“, zog ich von dannen – leider ohne Kuli. Für einen investigativen Schnappschuss reichte es jedoch.
Das Bild könnte auch als Synonym für die Informationsflut herhalten

Neulich fischte ich den aktuellen PEARL Versandkatalog aus unserem Briefkasten. Über dessen Inhalt amüsierte ich mich teilweise köstlich.
Da hätten wir zum Beispiel den USB-Raketenwerfer mit „echt fiegenden Raketen“. Im Falle eines „lustigen Bürokrieges“, wie der Anbieter wirbt, kann man den Nachbar bis zu einer Entfernung von fünf Metern beschiessen. Dazu wird die Basisstation einfach an die USB-Schnittstelle des Rechners angeschlossen.
Eine weitere sensationelle Erfindung ist der Hot Dog Maker. Würstchen kochen und Brötchen wärmen in einem Gerät, wo gibts denn sowas?! „Stecken Sie das Brötchen einfach auf die beheizte Stange aus Edelstahl, während die Würstchen im Dampf des Behälters ebenfalls schön heiß werden“. Toll, angesichts dessen, dass es heutzutage nicht mehr möglich ist, beides seperat auf die Reihe zu bekommen.
Für mich als Katzenfreund war vor allem der selbstöffnende Fressnapf mit Bewegungssensor der Eyecatcher schlechthin. Sobald sich das Kätzchen nähert, öffnet sich der Napf automatisch. Eigentlich eine nette Idee. Für unseren zehn Kilogramm schweren Maine-Coon Kater könnte dieses Abenteuer aber wohl tödlich enden. In Anbetracht dessen, dass er beinahe Angst vor seinem eigenen Schatten hat, würde der arme wohl eher verhungern als der sich plötzlich öffnenden Plastikklappe zu nähern.





