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„Girls, Set & Match“ – unter diesem Motto wetteifert die Crème de la Crème des Damen-Tennis von gestern an in der Stuttgarter Porsche-Arena. Und wir waren dabei. Ob Serena Williams, die führende der Weltrangliste, ihre Schwester Venus oder die Olympiasiegerin Elena Dementieva - wir haben sie alle gesehen!
Zugegeben, die insgesamt acht Top-Ten-Spielerinnen waren am heutigen Sonntag nicht aktiv – sie wurden lediglich bei dem Turnier vorgestellt – doch gesehen ist eben gesehen! Gespielt haben heute andere, die Qualifikation stand auf dem Programm. Die beste von ihnen – zumindest der Weltrangliste nach – war Sara Errani aus Italien, sie belegt derzeit Platz 42.
Und auch das Rahmenprogramm hatte es in sich. Akrobaten aus dem Europa-Park stellten in der Pause ihr Können unter Beweis. Doch nicht alle waren begeistert – Papa Williams etwa genehmigte sich zwischendurch ein Nickerchen auf der Tribüne. Nunja, Spektakel ist der Tennis-Experte wohl gewohnt.
Wir hingegen fieberten mit und freuen uns schon jetzt auf das Männerturnier im kommenden Jahr. Die fünf Euro für die Eintrittskarte waren jedenfalls eine lohnende Investition, zumal wir kurz vor Schluß noch einen Zehner in der Herrentoilette entdeckten.
Hier einige Eindrücke:

Keine Versprecher, keine verbalen Ausrutscher und keine Überraschungen – das erste von insgesamt drei TV-Duellen der Präsidentschaftskandidaten Barack Obama und John McCain war nicht unbedingt berauschend. Immerhin, die Veranstaltung hat stattgefunden – McCain hat doch nicht gekniffen. Und ich habe durchgehalten – bis zum bitteren Ende.
Es war interessant zu sehen, wie sich die beiden Senatoren präsentieren. Und insgeheim hoffte ich natürlich auf den entscheidenden Patzer, der womöglich den Wahlsieg bedeuten könnte. Aber nix war’s, zumindest dieses Mal.
Die nächsten beiden Gefechte sind am 7. sowie am 15. Oktober geplant. Die Präsidentschaftswahlen finden dann schließlich am 4. November statt.
Beim Durchblättern der aktuellen Stuttgarter-Zeitung bin ich heute beim Polizeibericht hängengeblieben. Ein durchaus beängstigendes Szenario, das sich in Stuttgart-Degerloch zugetragen hatte. Hier zum Mitlesen:

Gewalt und Leid überall auf der Welt und bei uns macht ein handgreiflicher Säufer die Schlagzeilen. In solch einem Land leben zu dürfen ist doch sehr beruhigend.
Ja ja, ich weiß, ein solcher Titel ruft verständlicherweise bestimmte Assoziationen hervor. Aber nix war’s, umsonst gehofft, Mogelpackung! Es geht um Größe, doch um eine andere.
Heute war ich wieder unterwegs, unterwegs im Osten Stuttgarts. Im Rahmen meines Praktikums bei der StZ-Online durfte ich nach meinem Abenteuer in der Innenstadt in der vergangenen Woche, nun durch Stuttgart-Ost ziehen und Interessantes und Sehenswertes ablichten.
Und welch ein Vergnügen es wieder war! Das lag vor allem an der riesengroßen Spiegelreflexkamera, die mir die Redaktion für meinen Ausflug zur Verfügung stellte. Ich ging, ich sah, ich knipste. Beinahe jeder Grashalm wurde abgelichtet. Meine Digi-Cam ist da natürlich nichts dagegen.
Apropos Digi-Cam: Spontan fällt mir das letzte Hip-Hop-Open in Cannstatt ein, als ich umringt war von zig Fotografen mit ihren Blitzlicht-Maschinen. Jene Profis hatten nur ein verachtendes Lächeln für mich übrig.
Einen Nachteil gibt es jedoch, wenn man mit solch einem „Gerät“ anrückt: Kurz vor dem Ende stand ich beim Leuze-Mineralbad und knipste wie ein Wahnsinniger. Dummerweise war ein Metallzaun zwischen mir und dem gewünschten Motiv. Ich sah also ziemlich verzweifelt aus, gleichzeitig erweckte ich den Eindruck, richtig scharf auf einen Schnappschuss des Außenbeckens zu sein.
Letzteres untermauerte ein Radfahrer, der noch einen draufsetzte und mir entrüstet zurief: „Du Spanner!“ Mit einer handlichen Digi-Cam in Scheckkartengröße wäre das wohl nicht passiert.
Leonberg ist für die Hunderasse Leonberger bekannt, auch das Leonberger Dreieck ist berühmt und berüchtigt – und das weit über die Grenzen Württembergs hinaus. Nun ist Leonberg gar weltmeisterlich, denn Jochen Wollmert, wohnhaft in der Stadt an der Glems, hat Tischtennis-Gold bei den Paralympics in Peking gewonnen.
Der Versicherungs-Angestellte, der seit Geburt an einer Versteifung der Fuß- und Handgelenke leidet, besiegte im Finale der Schadensklasse 7 den Chinesen Chaoqun Ye. Gratulation!
Das ist aber bei weitem nicht die einzige Auszeichnung, die der 43-Jährige sein Eigen nennen darf. Viermal Gold bei den Paralympics, fünfmal Gold bei Weltmeisterschaften und zehnmal Gold bei europäischen Titelkämpfen – so lautet die stolze Bilanz!
P. S. Vielen Dank nochmal an meinen Informanten Mucki, der seine „Connections“ hat spielen lassen, um an diese brisante Nachricht zu kommen!
Ein Abonnement der Leonberger-Kreiszeitung wäre auch nicht verkehrt.

Es war ein historischer Tag: Am gestrigen Samstag stieg zum letzten Mal eine Leichtathletik-Veranstaltung in der Mercedes-Benz-Arena Stuttgart (das Weltfinale endet heute). Danach wird die komplette Laufbahn abgerissen und die Arena in ein reines Fußballstadion umgebaut.
Erwähnenswert bleibt, dass wir einen Weltrekord im Speerwurf miterleben konnten. Die tschechische Speerwerferin Barbora Spotakova hat mit 72,28 Metern den alten Weltrekord eingestellt.
„Enttäuschend“ war hingegen, der Ausgang des 100-Meter-Laufes. Der Jamaikaner Asafa Powell gewann zwar den Sprint in 9,87 Sekunden. Wir haben jedoch mehr erwartet, eine Zeit von 9,72 Sekunden wie etwa neulich in Lausanne, also mehr Richtung der Leistung von Usain Bolt. Man muss aber eingestehen, es war windig in Cannstatt.
Apropos Bolt. Der schnellste Mann der Welt reiste nicht einmal an. Der Champ hat wohl genug Kohle geschaufelt.
Hier einige Impressionen:

Es wurde viel gesprochen, nun werden im elterlichen Hause Taten folgen. Ab sofort sind Schokoriegel wie Mars, Milky Way, Twix und Snickers verboten! Eine PETA-Informationsbroschüre hat mir die Augen geöffnet. Der Grund: Die Firma Mars (Masterfoods GmbH) finanziert und unterstützt Tierexperimente. Das gleiche gilt auch für eine Produktionsabteilung von Nestle.
Zu blöd, dass Mars gleichzeitig Tiernahrung wie etwa Whiskas oder Kitekat herstellt. Also jene Nahrung, die unsere verwöhnten Kätzchen bevorzugen. Nein, nein, da kommt man mit Essensresten nicht weiter, es muss schon extravagant sein. Ihr wisst ja, „Katzen würden Whiskas kaufen“.
Mein Vorschlag ihnen für einen Tag die Nahrung zu entziehen und damit ihre Essensgewohnheiten zu ändern, wurde von der hausinternen Obrigkeit ohne Wimpernzucken abgelehnt.
Heute Abend habe ich das erste Mal an einer sogenannten After-Work-Party von Peta (People for the Ethical Treatment of Animals) in der Deutschland-Zentrale in Gerlingen teilgenommen – ja, die ist tatsächlich in Gerlingen, wusste das vor einigen Wochen selbst nicht.
Ich und acht Damen (sieben davon in meinem Alter) plauderten über alle möglichen tierbezogenen Themen, bedienten uns von der Fingerfood-Platte, und befüllten nebenbei Kuverts mit Informationsmaterial für Peta-Mitglieder. Ein Heidenspaß war das!
Der Anlass meines Besuchs war eigentlich, mich über ein Ehrenamt bei Peta zu informieren – der zuständige Mitarbeiter war jedoch leider in Urlaub. Plan vertagt, aber nichts für ungut, denn neben einen Peta-Shirt, zahlreichen Postern sowie Postkarten, kehrte ich mit einigen neuen Erkenntnissen nach Hause zurück.
Unter anderem weiß ich nun, dass einer der Geschäftsführer von Breuninger Stuttgart in Leonberg haust (Peta und andere Tierrechtsorganisationen prangern Breuninger wegen dem Verkauf von Tierpelzen an) – spontan fällt mir dazu ein: Wir wissen wo dein Auto stand, es hat schön gebrannt!
„Als Bayern München-Fan hat man es im Ländle wahrlich nicht einfach. Verachtungsvolle Blicke, Schikanen der Kollegen – als Deserteur enttarnt, brechen für einen Praktikanten schwere Zeiten an. Was macht man mit einem, dessen Rechner ein Oli-Kahn-Hintergrundbild schmückt?“
So lautete die heutige Umfrage auf der Webseite der Stuttgarter Zeitung-Online (läuft morgen früh aus). Wieso das Ganze? Da habe ich mir in aller Stille ein Oli Kahn-Wallpaper auf dem Rechner installiert, wurde ertappt und der Lächerlichkeit preisgegeben.
Als erste Strafmaßnahme musste ich mir persönlich die Umfrage aus den Fingern saugen, inklusive vier Optionen, die wären:
1. Toleranz siegt
2. VfB-Hymne trällern
3. Kalter Krieg
4. Es gibt andere Sorgen
Morgen werde ich erfahren, was ich noch in der restlichen Praktikumszeit zu ertragen habe.
In meiner Tätigkeit als Praktikant in der Redaktion der Stuttgarter Zeitung-Online durfte ich heute eine höchst anspruchsvolle Aufgabe bewältigen: Die „Lindenstraße“-Bildergalerie.
Die Serie, die es inzwischen einige hundert Jahre gibt, bekommt ab kommenden Sonntag Zuwachs. Eine komplette Familie zieht in die ARD-Mietshaus-Saga ein, ein Highlight! Und somit Grund genug die „Lindenstraße“ in die Schlagzeilen zu bringen! Nach jener Fotostrecke habe ich nun endlich die perfiden Machenschaften in der Münchner Straße durchschaut!





