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Dass der designierte US-Präsident Barack Obama nicht nur Freunde hat, das wusste man frühzeitig. Was sich aber ein österreichischer TV-Journalist in der Wahlnacht geleistet hatte, das sucht bislang seinesgleichen.
Klaus Emmerich, ehemals Chefredakteur und USA-Korrespondent des öffentlich-rechtlichen österreichischen Fernsehsenders ORF, schockierte die Öffentlichkeit mit Bemerkungen wie etwa: „Ich möchte mich nicht von einem Schwarzen in der westlichen Welt dirigieren lassen“.
Die Amerikaner hielt er „nach wie vor für Rassisten und es muss ihnen schon sehr schlecht gehen, dass sie so eindrucksvoll … einen Schwarzen mit einer schwarzen, sehr gut aussehenden Frau ins Weiße Haus schicken“. Der Wahlausgang sei für ihn etwa so, „wie wenn der nächste Bundeskanzler ein Türke wäre in Österreich“.
Und da will noch einer Silvio Berlusconi verurteilen, nach dessen Laudatio für Barack Obama. Der charmante italienische Präsident bezeichnete den Hoffnungsträger als „jung, gut aussehend und sogar braungebrannt“. Wenn das nicht der Anfang einer großartigen transatlantischen Beziehung ist…
Wie auch immer – jener Fall zeigt abermals, dass aus Österreich selten was Gutes kommt. Ob Diktatoren, Kinderschänder oder rechte Politiker, die posthum beinahe heilig gesprochen wurden – Österreich sorgt überwiegend für negative Schlagzeilen.
Na gut, da ist ja noch Mozart oder „Rapper“ Falco, die das Alpenland mit Stolz erfüllten. Zwei Persönlichkeiten, die sich letztlich aber nicht nur wegen ihres Talents von der Masse abhoben. Denn Mozart litt bekanntlich unter einem Aufmerksamkeitsdefizit und der gute Falco experimentierte leidenschaftlich gerne mit Kokain oder Marihuana.
Ich höre jetzt auf, bevor es eskaliert, denn im Grunde genommen, habe ich absolut nichts gegen unsere Nachbarn. Wie kann man Äktschn-Hero Arnie denn bitte schön nicht mögen?





