You are currently browsing the monthly archive for März 2009.
Heute war ich so guter Laune, dass ich dachte, hey, gucke doch mal wie es um die BVB-Aktie steht. Ein schwerwiegender Fehler…
Jahres-Chart – die Zahlen sprechen für sich, rund 85 Cent kostet das gute Stück. Empfehlung: Zugreifen!

Soeben zufällig in einem Blog entdeckt: 35000 Bilder in einem drei Minuten Video. Das Werk trägt den Titel „Scintillation“ und stammt von Xavier Chassaing. Musik: Fedaden. „It combines an innovative mix of stop motion and live projection mapping techniques“, erklärt der Macher. Enjoy!
„Die Stuttgarter Zeitung gehört zu den fünf Tageszeitungen, die im Bundestag ausliegen“, verkündete stolz einer der Pressesprecher der Stuttgarter Zeitung bei der Führung durch das Pressehaus. Wow, dachte ich mir, das spricht für unser schwäbisches Blättle. Doch in welchen Zeitungen blättern unsere Abgeordneten außerdem?
Um auf jene Frage eine Antwort zu bekommen, kontaktierte ich die PR-Abteilung des Deutschen Bundestags. Florian Merkel meldete sich einige Tage später zu Wort – betreibt Angela etwa Nepotismus?
Wie auch immer – Florian Merkel zufolge steht den Parlamentariern täglich eine Vielzahl von Print-Medien zur Verfügung. „Die Pressedokumentation des Deutschen Bundestags zur Unterstützung der parlamentarischen Arbeit wertet für das hiesige interne Pressearchiv 48 und für die Pressemappe (Pressespiegel) 23 deutsche Zeitungen aus, die ein breites Spektrum an politischen Meinungen repräsentieren“, hieß es in der E-Mail.
Tja, das war’s dann wohl mit der Exklusivität…
Nachdem ich mir vor einiger Zeit einen Flickr-Account eingerichtet habe, mache ich dementsprechend regelmäßig die Bilder-Plattform unsicher. Nun will ich euch die tolle Sammlung einer talentierten Fotografin bzw. einfallsreichen Photoshopperin ans Herz legen. Enjoy!
Informationsflut – das ist der Schlamassel, mit dem sich viele Leser eines Online-Nachrichtenportals herumplagen müssen. Die renommierte und ins Straucheln geratene „New York Times“ scheint eine Lösung gefunden zu haben. Auf dieser Seite stellt das Blatt den Prototypen einer neuen Online-Zeitung vor.
Wie übersichtlich nicht wahr? Alles geordnet auf einem Bildschirm. Wer wissen möchte was die „graue Lady“ noch alles anstellen möchte, um zu überleben, der möge einfach diesen Link folgen.
Vor rund einem Jahr, wurden wir – die Online-Journalismus-Studenten der Hochschule Darmstadt – gebeten, das damals neue Nachrichtenportal Zoomer unter die Lupe zu nehmen, technische Fehler zu protokollieren und der Redaktion Verbesserungsvorschläge in der eigens dafür eingerichteten StudiVZ-Gruppe zu unterbreiten.
Nun ist alles aus und vorbei: Die Nachrichtenseite der Verlagsgruppe Holtzbrinck ist seit dem 28. Februar offline – die labile Wirtschaftslage zwang die Zoomer-Redaktion zur Aufgabe, wie es nun auf der Homepage heißt.
Hinter Zoomer steckte ein Konzept, das zugegeben innovativ war. Die User bestimmten nämlich selbst welche Nachrichten von der Redaktion vertieft und wo jene letzten Endes platziert werden sollten – Artikel also, die häufig angeklickt wurden, verblieben an prominenter Stelle.
Rückblickend wohl ein Eigentor, denn die Zoomer-Hauptseite wurde überwiegend mit boulevardesken Themen übersät, ein Zustand der folglich von vielen Seiten kritisiert wurde. Und auch die regelmäßigen Video-Podcasts des Nachrichten-Urgesteins Ulrich Wickert konnten das Portal nicht vor dem Untergang bewahren.
Menschliches Leid mit persönlichem Bezug – ohne Kommentar:
Gerade eben hat ein junger Mann den Vodafone Shop in Ulm verlassen, unter dem Arm ein CallYa-Paket. Entnervt schüttelt er den Kopf, dann bleibt er stehen, hält kurz inne und murmelt vor sich hin: „Das sind doch Assis, voll die Assis!“
Nach stundenlanger Recherche und schweißtreibender Arbeit, nach zahlreichen Tutorien und vielen Tipps aus einschlägigen Foren habe ich schließlich mein erstes HDR-Bild erstellt.
Jener Schnappschuss, der aus einer Belichtungsreihe stammt, wurde erstmal mit Photomatix zu einem HDR-Image verarbeitet und anschließend mit Photoshop und den beiden Pug-ins LucisArt 3 ED und Imagenomic Noiseware modifiziert.
Es war nur ein erster Test, daher ist es kein besonderes Motiv – aber ich bin stolz auf mich!

Aufgerissene Augen, weit geöffneter Mund, dann, als ich langsam zu mir kam, fragte ich mich, mit welcher Kamera hat denn der das Foto geschossen?! Diese Farben, wie real das Bild doch wirkt, unglaublich! Schockiert stöberte ich weiter auf der Flickr-Seite von „Stuck in Customs“, einem passonierten Fotografen, bis ich schließlich auf eine interessante Information stieß:
„If you want to see how I made this (and how you can too!), visit my HDR Tutorial. I hope it gives you some new tricks!“ Aha, ein Trick also, das Foto wurde digital bearbeitet! Voller Tatendrang folgte ich einem Link. Dieser führte mich in die Welt der HDR-Fotografie.
Bei diesem Verfahren sind mehrere Belichtungen des gleichen Motivs in unterschiedlichen Belichtungseinstellungen nötig. Dabei sollte die hellste und die dunkelste Partie am Motiv getrennt voneinander angemessen werden, um die Belichtungseinstellungen zu erhalten, damit Tiefen und Lichter optimal belichtet werden. Weiteres hier.
Fasziniert von diesem Effekt, legte ich mir das entsprechende Bildbearbeitungsprogramm „Photomatix“ zu, das es hier als kostenlose Testversion gibt.
Jetzt geht’s an die Arbeit!
Hier die Flickr-Diashow von „Stuck in Customs“, viel Spaß!
Farben korrigieren, retuschieren oder Effekte anwenden – digitale Fotografie kennt kaum Grenzen. Ja es macht richtig Spaß ein Foto zu „photoshoppen“, auch wenn es dadurch natürlich manipuliert wird. Für den eigenen, privaten Gebrauch ist das aber legitim – Hauptsache man schaut gut aus, nicht wahr?
Doch welche Gesetzmäßigkeiten herrschen unter den Profis? Was darf man mit dem geschossenen Foto anstellen, bevor jenes in den Redaktionsarchiven landet? Justus Demmer, Leiter Presse und Kommunikation bei DPA, gab mir die folgende Antwort:
Sehr geehrter Herr Langer,
danke für Ihre Mail und das Interesse an unserer Arbeit. Bei der Bildbearbeitung gilt die Regel, dass nicht mehr erlaubt ist, als früher auch in der heimischen Dunkelkammer „von Hand“ möglich gewesen wäre – also beispielsweise bestimmte Bereiche aufzuhellen. Retusche im Sinne der Veränderung des Bildinhalts ist grundsätzlich nicht erlaubt und zieht unmittelbar dienstrechtliche Konsequenzen nach sich. Wir liefern die Bilder als journalistisches Produkt aus, wählen also aus den „RAW“-Dateien ggf. einen bestimmten Ausschnitt und senden natürlich auch nicht alles, was unsere Fotografen aufnehmen.
Und wieder etwas gelernt…





