Vor rund einem Jahr, wurden wir – die Online-Journalismus-Studenten der Hochschule Darmstadt – gebeten, das damals neue Nachrichtenportal Zoomer unter die Lupe zu nehmen, technische Fehler zu protokollieren und der Redaktion Verbesserungsvorschläge in der eigens dafür eingerichteten StudiVZ-Gruppe zu unterbreiten.
Nun ist alles aus und vorbei: Die Nachrichtenseite der Verlagsgruppe Holtzbrinck ist seit dem 28. Februar offline – die labile Wirtschaftslage zwang die Zoomer-Redaktion zur Aufgabe, wie es nun auf der Homepage heißt.
Hinter Zoomer steckte ein Konzept, das zugegeben innovativ war. Die User bestimmten nämlich selbst welche Nachrichten von der Redaktion vertieft und wo jene letzten Endes platziert werden sollten – Artikel also, die häufig angeklickt wurden, verblieben an prominenter Stelle.
Rückblickend wohl ein Eigentor, denn die Zoomer-Hauptseite wurde überwiegend mit boulevardesken Themen übersät, ein Zustand der folglich von vielen Seiten kritisiert wurde. Und auch die regelmäßigen Video-Podcasts des Nachrichten-Urgesteins Ulrich Wickert konnten das Portal nicht vor dem Untergang bewahren.






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März 16, 2009 um 9:34
Der Nachbar von nebenan
Ja ja, hoffentlich werden wir nicht noch Zeugen weiterer Untergänge!