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Nachdem ich mir vor einiger Zeit einen Flickr-Account eingerichtet habe, mache ich dementsprechend regelmäßig die Bilder-Plattform unsicher. Nun will ich euch die tolle Sammlung einer talentierten Fotografin bzw. einfallsreichen Photoshopperin ans Herz legen. Enjoy!
Nach stundenlanger Recherche und schweißtreibender Arbeit, nach zahlreichen Tutorien und vielen Tipps aus einschlägigen Foren habe ich schließlich mein erstes HDR-Bild erstellt.
Jener Schnappschuss, der aus einer Belichtungsreihe stammt, wurde erstmal mit Photomatix zu einem HDR-Image verarbeitet und anschließend mit Photoshop und den beiden Pug-ins LucisArt 3 ED und Imagenomic Noiseware modifiziert.
Es war nur ein erster Test, daher ist es kein besonderes Motiv – aber ich bin stolz auf mich!

Aufgerissene Augen, weit geöffneter Mund, dann, als ich langsam zu mir kam, fragte ich mich, mit welcher Kamera hat denn der das Foto geschossen?! Diese Farben, wie real das Bild doch wirkt, unglaublich! Schockiert stöberte ich weiter auf der Flickr-Seite von „Stuck in Customs“, einem passonierten Fotografen, bis ich schließlich auf eine interessante Information stieß:
„If you want to see how I made this (and how you can too!), visit my HDR Tutorial. I hope it gives you some new tricks!“ Aha, ein Trick also, das Foto wurde digital bearbeitet! Voller Tatendrang folgte ich einem Link. Dieser führte mich in die Welt der HDR-Fotografie.
Bei diesem Verfahren sind mehrere Belichtungen des gleichen Motivs in unterschiedlichen Belichtungseinstellungen nötig. Dabei sollte die hellste und die dunkelste Partie am Motiv getrennt voneinander angemessen werden, um die Belichtungseinstellungen zu erhalten, damit Tiefen und Lichter optimal belichtet werden. Weiteres hier.
Fasziniert von diesem Effekt, legte ich mir das entsprechende Bildbearbeitungsprogramm „Photomatix“ zu, das es hier als kostenlose Testversion gibt.
Jetzt geht’s an die Arbeit!
Hier die Flickr-Diashow von „Stuck in Customs“, viel Spaß!
Farben korrigieren, retuschieren oder Effekte anwenden – digitale Fotografie kennt kaum Grenzen. Ja es macht richtig Spaß ein Foto zu „photoshoppen“, auch wenn es dadurch natürlich manipuliert wird. Für den eigenen, privaten Gebrauch ist das aber legitim – Hauptsache man schaut gut aus, nicht wahr?
Doch welche Gesetzmäßigkeiten herrschen unter den Profis? Was darf man mit dem geschossenen Foto anstellen, bevor jenes in den Redaktionsarchiven landet? Justus Demmer, Leiter Presse und Kommunikation bei DPA, gab mir die folgende Antwort:
Sehr geehrter Herr Langer,
danke für Ihre Mail und das Interesse an unserer Arbeit. Bei der Bildbearbeitung gilt die Regel, dass nicht mehr erlaubt ist, als früher auch in der heimischen Dunkelkammer „von Hand“ möglich gewesen wäre – also beispielsweise bestimmte Bereiche aufzuhellen. Retusche im Sinne der Veränderung des Bildinhalts ist grundsätzlich nicht erlaubt und zieht unmittelbar dienstrechtliche Konsequenzen nach sich. Wir liefern die Bilder als journalistisches Produkt aus, wählen also aus den „RAW“-Dateien ggf. einen bestimmten Ausschnitt und senden natürlich auch nicht alles, was unsere Fotografen aufnehmen.
Und wieder etwas gelernt…





