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Sein Humor ist umstritten, seine Wandlungsfähigkeit steht jedoch außer Frage. Die Rede ist von Sacha Baron Cohen. Berühmt wurde der Brite durch den Film „Borat“, in dem er einen Reporter aus Kasachstan mimt. Damals begab er sich auf eine etwas andere „Forschungsreise “ in die USA.
Inzwischen hat er den Bart abrasiert und seine Haare geglättet. Aus Borat wurde Brüno, ein homosexueller österreichischer Modejournalist, der bald im Kino zu sehen sein wird. Und er ist wirklich nicht wieder zu erkennen:

Auch was eine erfolgreiche PR-Aktion ausmacht, weiß der 37-Jährige zweifellos – je provokanter, desto besser. In diesem Sinne erlaubte er sich bei den letzten MTV Movie Awards eine skandalträchtige Darbietung – Rapper Eminem kann ein Lied davon singen.
Wer’s verpasst hat, hier die Bilder:
In der aktuellen Ausgabe der TV-Zeitschrift meines Vertrauens brüstet sich das Expertenteam damit, die Formel für den sicheren Oscar entdeckt zu haben. In der TV-Movie werden fünf Filme vorgestellt, Filme, die das Zeug haben bei der 81. Oscar-Show am 22. Februar in Los Angeles den begehrtesten Preis der Filmindustrie abzuräumen und zwar in der Kategorie „Bester Film“.
Bislang habe ich drei von ihnen kritisch unter die Lupe nehmen dürfen. Dazu gehört das Drama „Zeiten des Aufruhrs“, das in der TV-Movie als heißester Kandidat für den Sieg bei der Oscar-Gala gehandelt wird. Von viel Gefühl ist die Rede, dafür gibt es gleich zehn Taschentücher als Bewertung. Mir fehlte nicht einmal eines davon und das obwohl ich ziemlich nah am Wasser gebaut bin.
Mag sein, dass das Traumduo Hollywoods Kate Winslet/Leonardo Di Caprio schauspielerisch überzeugt, die Handlung an sich ist jedoch recht langatmig. Die beiden leben in Connecticut der fünfziger Jahre, beide haben große Träume, beide möchten dem öden Alltag in einer Vorstadt entfliehen, sich aus gesellschaftlichen Zwängen befreien. Das ganze mündet schließlich in einer Hassliebe mit tödlichem Ende.
Gefolgt wird das Ehedrama von einer weiteren Tragödie, „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ mit Brad Pitt und Cate Blanchett in den Hauptrollen. In der bewegenden Verfilmung der 1921 erschienenen Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald altert der Protagonist Pitt rückwärts. Er kommt also als Greis auf die Welt und stirbt schließlich als Säugling. Ich muss zugeben, hier flossen eindeutig mehr Tränen. Und auch die Geschichte ist interessant, weil ungewöhnlich.
„Slumdog Millionaire“ rangiert an fünfter Stelle in der Fernsehzeitung und ist gewissermaßen ein Geheimfavorit. Er wurde zwar bei den diesjährigen „Golden Globe Awards“ ausgezeichnet, doch ist er kein idealer, ja kein typischer Oscar-Kandidat. Die englisch-indische Co-Produktion gewährt einen schonungslosen Einblick in die Unterwelt Indiens.
Der Plot: Jamal, ein Jugendlicher aus den Slums Mumbais, sitzt in der Spielshow „Wer wird Millionär“. Er ist bei der letzten Frage, als er verdächtigt wird geschummelt zu haben. Auf der Polizeiwache muss sich der junge Mann für seine richtigen Antworten rechtfertigen. Dabei erzählt er von seinem Leben und den Situationen, durch die er auf die Lösungen gekommen ist. Und dann ist da noch seine große Liebe… Ja, diesmal gibt es ein Happy-End.
Ich habe mich auch schon festgelegt: Mein persönlicher Favorit für den Oscar ist – wie soll es anders sein, ein Drama. „7 Leben“ mit Will Smith ist ein herzzereissender Film über einen Mann, der bei einem Autounfall seine Frau sowie sechs weitere Menschen in den Tod reißt. Der hoffnungslose, niedergeschlagene Protagonist hat nur noch den eigenen Tod im Sinne. Doch davor möchte er sieben Menschen das Leben retten.
Will Smith verkörpert die Rolle des lebensmüden Wohltäters außerordentlich gut, sein trauriger Blick spricht Bände. Ein toller Film – auch wenn ich knapp die Hälfte aus sensibilitätstechnischen Gründen nur verschwommen gesehen habe. Anschauen und mit Tempos bewaffnen!
Es war letztes Jahr, im Sommer. In einem maßgeschneiderten Feldanzug marschierte ich mit zwei Kameraden zum Einsatzort. Die Anspannung war groß, in Kundus konnte der Feind praktisch an jeder Ecke lauern. Und plötzlich ging es los, eine laute Explosion, zischende Kugeln, über uns ein Blackhawk-Hubschrauber der Amerikaner, das volle Programm also…
Okay, okay, da ging gerade die Fantasie mit mir durch. Diese Geschichte stimmt nur zum Teil, zum ganz kleinen Teil. Ich war nämlich tatsächlich mit zwei Gleichgesinnten im Feldanzug unterwegs, aber nicht in Afghanistan, sondern in baden-württembergischen Calw. Und auch was die Action anging, so hat sich das Ganze etwas anders zugetragen: Es war ein harmonischer Tag (jedenfalls im Sommer!), die Vögel zwitscherten und ganz in der Nähe marschierte ein Kindergarten-Trupp friedlich durch Felder – aus dem Militär-Jargon komme ich nun wohl gar nicht mehr raus.
Jetzt aber ernsthaft: Ich durfte als bekennender Bundeswehr-Verweigerer einen Soldaten mimen und zwar im Spielfilm „Nacht vor Augen“. In diesem Drama geht es um einen aus Afghanistan heimgekehrten Soldaten, der sein Kriegs-Trauma verarbeitet. In der Hauptrolle ist Hanno Koffler (Anatomie 2/Der Rote Baron) zu sehen.
Tolles Filmposter, aber wo bitte schön ist mein Name?!
Mein glorreicher Auftritt beschränkte sich auf rund zwei Minuten und ich darf wohl froh sein, wenn in jener Szene nicht nur meine Rückseite zu sehen sein wird – die in der Sonne schimmernde Glatze wird jedenfalls hervorstechen. Überzeugt habe ich sicherlich allemal und das ohne jeglichen Schauspielunterricht (ich hoffe, die Selbstironie wird spätestens an dieser Stelle wahrgenommen).
Fakt ist, dass ich noch immer auf die Ausstrahlung meiner ersten Gehversuche im Filmgeschäft warte. Sowohl die Produktionsfirma als auch der SWR sind nicht im Stande einen endgültigen Termin zu nennen. Unfassbar! Nun ja, bevor die ersten Kritiker in einschlägigen Magazinen, Zeitungen und TV-Sendungen über mich herfallen, genieße ich meinen Erfolg. Und wehe dem, der die Szene rausgeschnitten haben sollte!
Update folgt (hoffentlich in Kürze).
Tja, es hat sich wieder mal gelohnt „Wetten dass“ zu schauen – auch wenn es „nur“ für einen Blog-Eintrag reicht. Was war los? Uma Thurman fragte sich bei der Einspielung einer Sequenz aus ihrem neuen Kinofilm „Zufällig verheiratet“ wie denn wohl ihre Synchron-Sprecherin aussieht.
Also die selbe Frage, die ich mir immer wieder stelle, wenn ich Terminator, Rocky oder Homer Simpson in der Glotze sehe. Wie schauen sie also aus die Gesichter hinter den Stimmen? Und tatsächlich, einige von ihnen habe ich enttarnt – die Synchron-Sprecherin von Uma bleibt jedoch weiterhin ein Rätsel.
Hier die Identifizierten:

Eine umfangreiche Liste der deutschen Synchron-Sprecher gibt es bei Wikipedia.
Als ich hörte, dass Josh Brolin den US-Präsidenten George W. Bush mimt, habe ich gedacht, das passt ja gar nicht. Der Trailer lehrte mich eines Besseren. Zugegeben, optisch ist die Besetzung strittig, aber akustisch macht sich Brolin verdammt gut als Bush. Hier der Trailer zur Präsidenten-Parodie „W“ von Oliver Stone:
Es fängt stets vielversprechend an: Freitagabend, die Arbeit ist getan, das Wochenende steht vor der Tür. Ich fühle mich wieder kompetent genug, um Karten für einen Kinofilm zu reservieren. Erwartungsvoll durchscannt mein Blick das Programm des UFA-Palastes in Stuttgart. Abrupt bleibt jener stehen, ja, das muss er sein, das Highlight der Kinowoche, der Blockbuster schlechthin.
Die Vorfreude ist groß. Die Kumpels werden um den Finger gewickelt. Los gehts! Nach rund zwei Stunden kehrt
Ernüchterung ein. „Was für ein Müll!“ heisst es dann oder „Und dafür habe ich sechs Euro bezahlt!“. Der Schuldige ist schnell gefunden. Den ganzen weiteren Abend werden meine Kenntnisse als Cineast lautstark in Frage gestellt.
Wie wahr! Ich gebe es auch zu! Nach einigen riskanten Vorschlägen muss ich das wohl über mich ergehen lassen. Obwohl ich nach dem letzen Griff ins Klo, geschworen habe mich aus jener Thematik rauszuhalten, wird die Liste sicherlich um einige weitere „Hits“ ergänzt.
Besonders verflucht werde ich wegen folgenden Fehlgriffen:
- „Das Mädchen aus dem Wasser“
- „All The Boys Love Mandy Lane“
Prädikat wertvoll, unbedingt anschauen!
Eines noch zur Selbstkritik. Das folgende Video bringt es auf den Punkt:
05:50 – Ich habs geschafft! Gute Nacht Hollywood, guten Morgen Leonberg!
05:46 – DAS FINALE! Yes, Denzel Washington, einer meiner Lieblingsschauspieler gratuliert den eigenartigen Brüdern Coen für den besten Film des letzten Jahres. „No Country For Old Men“ macht das Rennen. Die beiden können gleich auf der Bühne bleiben. Das ist wohl eine kleine Überraschung!
05:43 – Wichtig Teil 2 – „Beste Regie“. Martin Scorsese übergibt den Oscar erneut an die Coen-Brüder für „No Country For Old Men“. Die beiden Jungs sind irgendwie seltsam.
05:34 – Wichtig, wichtig – „Bester Hauptdarsteller“. George, Johnny, Daniel, Viggo oder Tommy? Na wer wirds? Die Nominierten knabbern nervös an ihren Fingernägeln. And the oscar goes to… Daniel Day-Lewis „There Will Be Blood“. Das ist zugleich der zweite Oscar in seiner Karriere.
05:28 – Hä? Je länger die Show dauert, desto öfter wird Werbung eingeblendet. Wtf!
05:25 – Harrison „Indiana Jones“ Ford ist da und präsentiert die Kandidaten in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“. Diablo Cody „Juno“ schnappt sich den Goldjungen.
05:23 – Also so langsam sollte sich die Veranstaltung dem Ende zuneigen.
05:14 – Tom Cruise kürt den „Besten Dokumentar-Kurzfilm“. Dieser ist „Freeheld“, Regie: Cynthia Wade und Vanessa Roth.
Der Oscar für den „Besten Dokumentarfilm“ geht an „Taxi to the Dark Side“ von Alex Gibney und Eva Orner.
05:10 – Und nun der Oscar für die beste Filmmusik. Dario Marianelli „Abbitte“ darf die Trophäe sein Eigen nennen. Der ist ganz schön aufgeregt oder ist es sein schlechtes Englisch?
05:06 – Werbung, Werbung, Werbung…. Schlafen, schlafen, schlafen….
05:00 – „Beste Kamera“ – Oscar für Robert Elswit „There Will Be Blood“.
04:50 – John Travolta, ich mag ihn, obwohl er Scientologe ist. Er überreicht den Oscar für den besten Filmsong. Also wenn der Film „Verwünscht“ mit drei Nominierungen leer ausgeht… Und tatsächlich, bester Song ist „Falling Slowly“ aus dem Film „Once“. Auweia!
04:45 – Die hübsche Spanierin Penelope Cruz gratuliert Stefan Ruzowitzky für seinen Film „Die Fälscher“ in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“. Jetzt haben die Össis auch einen Oscar.
04:33 – Was geht ab Nicole Kidman? Achja der Ehrenoscar für den 98-jährigen Art Director und Production Designer Robert F. Boyle. Boyle, der mit dem Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet wird, wurde während seiner 50-jährigen Karriere viermal für einen Oscar für das Beste Szenenbild nominiert, unter anderem für Alfred Hitchcocks „Der unsichtbare Dritte“ (1959) und die Musicalverfilmung „Anatevka“ (1971). Respekt.
04:28 – Der Oscar für den besten Schnitt wird von Renee Zellweger an Christopher Rouse „Das Bourne Ultimatum“ überreicht. Wow, schon drei Oscars für den Matt Damon Action-Knaller!
04:25 – Jack is back, Jack Nicholson blickt auf die besten Filme der vergangenen 80 Jahre.
04:20 – Colin Farrell wieder mit langen Haare. Was macht er? Er kündigt das nächste Getriller an. Wir haben doch keine Zeit Leute! Hollywood will doch ans Büffet!
04:15 – Jajaja, gleich gehts weiter, ich weiß Pro7…
04:14 – Oscarpreisträger Forest Whitaker ist an der Reihe, er stellt die Nominierten in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ vor. Klappts jetzt Cate? Nein, es ist Marion Cotillard für ihre Rolle in „La Vie En Rose“.
04:05 – Es folgen die Kandidaten für den „Besten Ton“. Und auch dieser Oscar geht an das Trio von „Das Bourne Ultimatum“.
04:04 – Scheiss Werbeblock! Oh, das sind doch die beiden Typen aus „Beim ersten Mal“. Was gibts jetzt? Okay, „Bester Tonschnitt“ für „Das Bourne Ultimatum“.
03:54 – Oh wie schön, wer singt mich jetzt in den Schlaf? Diese Gesangseinlagen sind anstrengend. Augen zu und ich bin bis in die Mittagsstunden im Tiefschlaf, mindestens!
03:48 – Weiter gehts mit dem Preis für das „Beste adaptierte Drehbuch“. Dieser geht an den Thriller „No Country For Old Men“ von Ethan und Joel Coen.
03:37 – Kategorie „Beste Nebendarstellerin“. Wer schnappt sich den Oscar? Cate Blanchett für ihre Rolle als Bob Dylan? Es ist… Tilda Swinton für ihre kaltblütige Rolle als Juristin in „Michael Clayton“.
03:33 – Jungbiene Barry B. Benson aus dem „Bee Movie“ präsentiert die Nominierten für den „Besten animierten Kurzfilm“: Sieger ist „Peter & the Wolf“ von Suzie Templeton.
03:30 – Ja Owen Wilson lebt noch und er gibt sich die Ehre als Laudator. Kategorie: „Bester Kurzfilm“. Der französische Regisseur Philippe Pollet-Villard heimst den Oscar für „Le Mozart des Pickpockets“ ein.
03:25 – Während auf der Bühne gesungen wird, werden meine Augen immer schwerer… Durchhalte! Die wichtigsten Entscheidungen will ich schon mitnehmen. Wird der Preis für den besten Film nicht ganz am Ende vergeben? Verdammt!!!
03:16 – Okay, jetzt gehts um die schauspielerischen Leistungen: „Bester Nebendarsteller“. Wer darf auf die Bühne? Javier Bardem, der Psycho aus „No Country For Old Men“ ist der glückliche Gewinner. Ich muss den Film endlich sehen!
03:12 – Der Filmpreis für das „Beste Szenebild“ geht an das Musical „Sweeney Todd“ von Tim Burton.
03:08 – Dwayne Johnson aka „The Rock“ präsentiert die Kandidaten für „Beste visuelle Effekte“. Und die Crew von „Der goldene Kompass“ holt sich die goldene Trophäe ab.
02:57 – Es geht Schlag auf Schlag weiter. Kategorie „Bestes Make-up“. And the winner is „La Vie En Rose“.
02:55 – Anne Hathaway und Steve Carrell vergeben den Oscar für den besten Animationsfilm. And the oscar goes to… Ratatouille!
02:43 – Der erste Oscar des Abends geht in der Kategorie „Bestes Kostümdesign“ an Alexandra Byrne für ihre Arbeit im Film „Elizabeth – das goldene Königreich“.
02:31 – Erstmal werden wie immer einige Witze gerissen, hauptsächlich über den Autorenstreik, durch den die 80. Oscar Show lange auf der Kippe stand. Die Politiker kriegen aber auch ihr Fett weg. So wird laut Jon Stewart der mittlerweile 80-jährige Oscar zum Kandidaten Nr. 1 der Republikaner. (Ein Seitenhieb Richtung den in die Jahre gekommenen John McCain)
02:30 – Jetzt gehts los! Bin gespannt wie ein Regenschirm! Die diesjährige Moderation übernimmt Jon Stewart, ein Komiker von Comedy Central. Die Gewinner müssen sich kurz fassen. 45 Sekunden stehen ihnen für ihre Dankesrede zur Verfügung.
02:20 – So jetzt sind es noch zehn Minuten, bevor Hollywood im Kodak Theatre in Los Angeles
Platz nimmt. Wow, so eben habe ich entdeckt, dass für den besten Filmsong gleich drei Songs aus dem Film „Verwünscht“ nominiert sind.
02:15 – Schade, dass das Gangster-Epos „American Gangster“, das Polit-Drama „Der Krieg des Charlie Wilson“ oder das Drama „Der Drachenläufer“ nicht für den besten Film berücksichtigt wurden. Drei sehr sehenswerte Film. Immerhin sind Ruby Dee (American Gangster) sowie Philip Seymour Hoffman (Der Krieg des C. Wilson) als beste Nebendarsteller nominiert.
02:05 – Auch dieses Jahr ist ein deutschsprachiger Film nominiert. Die österreichische Produktion „Die Fälscher“ muss sich in der Kategorie „Bester ausländischer Film“ behaupten. Und ich dachte schon, dass ich dieses Jahr Super-Snob Florian Henckel von Donnersmarck nicht sehen werde. Aber nein, Mr. „Ich habe einen Oscar gewonnen, huldigt mich!“ musste unbedingt durch das Bild latschen.
01:55 – Hier die besten Filme: „Michael Clayton“, „No Country For Old Men“, „There Will Be Blood“, „Abbitte“ und „Juno“. Bislang hatte ich leider nicht das Vergnügen „No Country For Old Men“ zu sehen. Besonders auf diesen Film bin ich ziemlich gespannt. Den intelligent gemachten Wirtschaftsthriller „Michael Clayton“ fand ich sehr gelungen, aber ich glaube nicht, dass er das Potential zum großen Coup hat. Oh da läuft gerade Puffy, äh Diddy durchs Bild.
01:40 – Als Favorit in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ gilt Daniel Day Lewis für seine Rolle in „There Will Be Blood“. Seine Mitstreiter um den goldenen Oscar sind George Clooney „Michael Clayton“, Johnny Depp „Sweeney Todd“, Tommy Lee Jones „Im Tal von Elah“ sowie Viggo Mortensen „Tödliche Versprechen“. „There Will Be Blood“ und „Sweeney Todd“ muss ich mir noch reinziehen. Bei den Damen könnte Cate Blanchett doppelt zuschlagen. In der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ ist sie für ihre Rolle in „Elizabeth – das goldene Königreich“ und als „Beste Nebendarstellerin“ in der Bob Dylan Filmbiografie „Im Not There“ nominiert.
01:29 – Der Countdown läuft, die 80. Oscar Verleihung in Los Angeles rückt näher. In einer Stunde werden die Geheimnisse um die Besten in Hollywood gelüftet. Und ich blogge LIVE mit! Während Steven Gätjen von Pro7 den Vorzeige-Scientologen John Travolta auf dem roten Teppich ausquetscht, frage ich mich wie lange ich durchhalten werde
Soeben feierte Ridley Scotts neuer Streifen „American Gangster“ Premiere in meinen Heimkino. Denzel Washington spielt in dem Film, der auf wahren Begebenheiten basiert, den Ganoven Frank Lucas, der sich in Harlem der 70er sein Geld mit dem Drogenverkauf verdient. Sein Gegenspieler ist Richie Roberts, gespielt von Russel Crowe, der ihn letzten Endes zur Strecke bringt. Resüme: Spannendes Drama, bei dem sich ein Kinobesuch sicherlich lohnt. Kinostart in Deutschland ist der 15. November.
Wer sich vorab ein Bild machen möchte, hier der Trailer:
Mit diesem selbstkritischen Satz endet der aktuelle Kinofilm „Der Krieg des Charlie Wilson“, der auf wahren Tatsachen basiert. In der Polit-Satire wird auf amüsanter Weise gezeigt, wie die USA Afghanistan mit Waffen beliefern und damit Russland im Kalten Krieg die Stirn bieten.
Charlie Wilson (Tom Hanks) ist ein ausschweifender Abgeordneter aus Texas, der mit Hilfe der einflußreichen Joanne Herring (Julia Roberts) aus dem Etat von fünf Millionen Dollar für verdeckte Aktionen im Ausland letztlich 500 Millionen macht, die dann in moderne Waffen für die Mudschaheddin investiert werden.
Nach der erfolgreichen Vertreibung der Sowjets, drehen die USA den Geldhahn jedoch wieder zu. Und anstelle den Wiederaufbau im Land am Hindukusch zu forcieren, überlassen sie es sich selbst. Die Folgen davon sind allseits bekannt. Der Film ist witzig und traurig zugleich und verschafft einen guten Überblick über die schmerzhaften Versäumnisse Amerikas.
Hier der Trailer:
So frei und unbekümmert wie die bunten Drachen am Himmel über Kabul kreisten, so war auch das Leben in Afghanistan der siebziger Jahre. Mit diesen Schauspiel über den Wolken beginnt die Geschichte des „Drachenläufers“ vom Regisseur Marc Forster. Als Vorlage diente der Bestseller-Roman von Khaled Hosseini.
Das herzzereißende Drama handelt von zwei jungen Freunden, Amir und Hassan. Der eine ist Sohn eines wohlhabenden Paschtunen, der andere das Kind eines Hazara-Dieners, der auf dem Familenanwesen arbeitet. Zusammen gehen die beiden Freunde durch dick und dünn – so scheint es zumindest.
Eines Tages jedoch, als Hassan von drei Jugendlichen vergewaltigt wird, siegt die Angst über die Freundschaft – Amir läßt seinen Freund im Stich. Die Wege der beiden trennen sich. Nach dem Einmarsch der Russen im Land, flüchtet Amir gemeinsam mit seinem Vater nach Amerika. Hassan wird er nie wieder sehen.
Nach 30 Jahren kehrt Amir mit seiner Kindheits-Schuld in die vom Krieg zermürbte Heimat. Er will unbedingt eine offene Rechnung begleichen, zumal sich herausstellt, dass Hassan sein Bruder war. Und diese Gelegenheit bietet sich an. Nach der Erschießung Hassans, gerät sein Sohn in die Hände der Taliban. Amir macht sich auf die Suche und bringt ihn letztlich in Sicherheit.
Da ich nah am Wasser gebaut bin, habe ich mich lange dagegen gesträubt, diesen Film anzuschauen. Nach einigen Taschentüchern und ein paar Stunden Abstand, kann ich nichts anderes tun, als den Film empfehlen.
Trotz diverser Auszeichnungen sorgte der „Drachenläufer“ auch für negative Schlagzeilen. Aus Angst vor Anschlägen der Taliban wurden die jungen Hauptdarsteller samt ihrer Familien rausgeflogen. Zudem wurde der Film in Afghanistan verboten. Das afghanische Kulturministerium sprach das Verbot wegen einigen „fragwürdigen“ und „nicht akzeptablen“ Szenen aus. Diese würden Unruhe in der Bevölkerung stiften und den Konflikt zwischen Paschtunen und Hazara verschärfen.
Hier der Trailer:





