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Sauerei! Ich wurde geprellt und zwar ganz böse! Die Szene ist tatsächlich im Mülleimer gelandet! Aber was soll’s, der Film war mies und nach Hollywood wollte ich sowieso nicht! Aber vielleicht nach Bollywood…

Am gestrigen Abend kreiste ich mit dem Auto ein wenig in der Gegend um Leonberg herum. In einer Wohnsiedlung fiel mir ein selbstgebasteltes Schild mit dem Konterfei von Michael Jackson auf.

Auf diesem war zu lesen: „VORSICHT KINDER!“ Eine eindeutig zweideutige Warnung…

An diesem Montag ist es endlich soweit! Dann kommt mein mit großer Spannung erwarteter Auftritt im deutschen Fernsehen. Wie schon einmal berichtet, hatte ich das Vergnügen in dem Film „Nacht vor Augen“ eine kleine, aber äußerst entscheidende Nebenrolle zu besetzen – LOL!

Aber im Ernst: Man konnte mich gar auf der Berlinale 2008 bewundern, sofern meine Szene nicht der Schere im Schneideraum zum Opfer gefallen ist, wehe! Davon gehe ich nun mal nicht aus und verweise auf Montag, 22.30 Uhr, SWR!

P. S. Interview-Anfragen unter barteklanger@web.de

Heute morgen in der S-Bahn, kurz vor der Haltestelle Darmstadt-Nord:

Sechsjähriger: „Mama, gibt’s hier auch Weihnachtsmänner?“
Mutter: „Weihnachtsmänner, wieso das denn?“
Sechsjähriger: „Na, am Nordpol gibt’s doch auch welche!“

PapageiEr ist ein Kongo-Graupapagei, er hört auf den Namen „Chico“ und hat von nun an einen festen Platz in der Redaktion. Der gefiederte Kollege ist vielseitig einsetzbar: Mit seinem großen Schnabel und dem mit Krallen besetzten Kletterfuß kann er sich hervorragend an seine Gesprächspartner  “festkrallen“ und sie unerbittlich verbal malträtieren – also genau richtig in der Journalismus-Branche!

Nach 16 Jahren im Amt, abermals bestätigt – herzlichen Glückwunsch Herr Schuler! Bei der gestrigen Bürgermeisterwahl votierten rund 53 Prozent der 34.000 Stimmberechtigten für den Christdemokraten. Vor dem alten, neuen Schultheiß stehen somit acht weitere spannende Jahre in unserem schönen Leonberg – klingt fast schon nach einer PR-Mitteilung.

Wie auch immer, Dr. Bernd Murschel von den Grünen, schärfster Konkurrent des Dauer-OBs, konnte knapp 9.000 Wähler überzeugen. Andreas Schühle, Fahrzeugbaumeister im Gebrauchtwagenmanagement, musste sich mit rund 2.000 Stimmen begnügen.

Richtig Lust zu wählen, hatten auch die Leonberger nicht. Nicht einmal 70 Prozent der Berechtigten sind am Sonntag in die Wahllokale gezogen. Bei der Bundestagswahl fiel die Beteiligung auf ein Rekordminus von 70,8 Prozent. Ich war da und dich habe ich dort nicht gesehen!

Deutschland hat gewählt und sich für Schwarz-Gelb entschieden, was nicht unbedingt in meinem Sinne ist. Ich habe die Tierfreunde unterstützt – nicht nur mit dem Kreuzchen. Durch meine Zweitstimme wandern nun 70 Cent in die Kasse der Kleinpartei. Gern geschehen!

Amok?Ich glaube heute war es so weit. Nach schier endlosen Warteschleifen und zahllosen inkompetenten Kunden-betreuern nahm ein völlig entnervter Vodafone-Kunde seinen Mut zusammen, dazu seine Schrottflinte aus dem Schränkle des Großvaters und machte sich auf nach Weil im Dorf, um der dort angesiedelten Vodafone-Zentrale einen Besuch abzustatten.

Das ist natürlich nur eine vage Vermutung. Doch als ich heute morgen in der S-Bahn saß und die Haltestelle in Weil im Dorf passierte, herrschte dort – etwas überspitzt gesagt – Ausnahmezustand. Während Polizei und Feuerwehr das Gebiet weiträumig absicherten, strömten fluchtartig Menschenmassen aus dem Gebäude. (Jetzt habe ich mich selbst dabei erwischt, wie ich zum Übertreiben neige, wohl arbeitsbedingt…)

Es wurde mich aber nicht verwundern, wenn meine Version der Geschichte stimmen würde. BILD bleibt dran, ähm, ich bleibe dran.

UPDATE: Der Feuerbacher Feuerwehr zufolge handelte es sich nur um einen Brandmeldealarm und um einen falschen obendrein.

Heute habe ich meine S-Bahn in Esslingen verpasst. Zum Glück tauchte eine Kollegin auf, die mich dann zum Hauptbahnhof nach Stuttgart kutschierte. Als meine Tätowierung auf der Innenseite des rechten Arms zum Vorschein kam, fiel natürlich die Frage: „Was ist denn das da?“

Ich: „Ja, ‘Makaveli The Don’, war ein Pseudonym meines Lieblings-Rappers, der inzwischen nicht mehr am Leben ist, 2Pac hieß er, vielleicht sagt dir der Name etwas.“

Sie, die als Auslandskorrespondentin einige Jahre in Italien lebte: „Klar kenne ich den, 2Pac habe ich sogar einmal auf einer Modenschau in Mailand gesehen. Dort hat er ein kleines Konzert gegeben.“

Ich: Geschockt, sprachlos, neidisch…

BuchWir schreiben das Jahr 2020, China bricht zusammen. Im Jahr 2050 überholt Polen politisch als auch wirtschaftlich Deutschland. Und 50 Jahre später fordert Mexiko die USA heraus. Klingt vielversprechend, oder? Genau.

Nein, es ist kein neuer Film von Steven Spielberg, den ich hier jetzt ankündigen möchte. Es geht um ein neues Buch, das meine Neugier geweckt hat.

Aus diesem Grund werde ich jenes mit dem Titel „Die nächsten hundert Jahre: Die Weltordnung der Zukunft“, in dem George Friedman, amerikanischer Politikwissenschaftler und Gründer der Denkfabrik STRATFOR seine Prognosen erläutert, käuflich erwerben.

Und seid gespannt: Ich werde in regelmäßigen Abständen Kapitel und interessante Gedanken aufgreifen und rezensieren – zumindest nehme ich mir das hiermit vor!

Als Student ist man leider nicht so mobil, wie man es gerne wäre. Ohne ein eigenes Auto ist die Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Es bleibt einem nichts anderes übrig als die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Oder eben die Dienste der netten Menschen von der Mitfahrzentrale.

Seit etwas mehr als einem Jahr pendele ich auf dieser Weise zwischen Stuttgart und Darmstadt bzw. Ulm. Man spart bares Geld und bis vor kurzem hatte ich auch sonst keinen Grund mich zu beschweren. Bis zu jenem Samstag, an dem ich dringend nach Ulm musste und aufgrund einer Zugverspätung in Heidelberg festsaß.

Dann kam Alexander, ein vermeintlicher Ingenieur aus Berlin mit Französisch-Kenntnissen, etwa 40 Jahre alt, Kleidungsstil: asozial. Entschuldigung, aber wenn jemand ein Sakko trägt, dazu eine Dreiviertel-Jogging-Hose aus Polyester und glänzende Schnürschuhe ohne Socken, dann ist jene Kritik mehr als berechtigt. Ich hätte da schon wissen müssen, dass dieser Typ nicht alle Tassen im Schrank hat!

Wie auch immer, ich stieg in den 5er-BMW, eine Alternative hatte ich an diesem Tag schließlich nicht, mit mir waren noch zwei weitere Insassen an Bord. Das Unheil nahm seinen Lauf. Die gesamte Fahrt hinweg, also etwa 200 Kilometer, telefonierte dieser unberechenbare Bursche mit seinem Handy, offensichtlich mit anderen potentiellen Mitfahrern, mit denen er sich hitzige Wortgefechte lieferte.

Einer von ihnen war dermaßen entrüstet, dass er ausfallend wurde. Alexander legte beleidigt auf. Nach einer kurzen Bedenkpause rief er jedoch zurück und drohte mit einer Anzeige wegen Nötigung, sollte sich der Gesprächspartner nicht entschuldigen. Falls das allerdings geschehe, dann wäre Alexander sogar bereit, ihn direkt von der Haustür abzuholen – was für ein Psycho, dachte ich mir.

PsychoBei Geschwindigkeiten bis zu 180 Km/h, warf er außerdem schon mal einen Blick in seinen Terminkalender, selbstverständlich drohte dadurch das Auto in regelmäßigen Abständen aus der Fahrbahn zu schießen – ich wollte nur raus!

Unsere Konversation verlief hingegen ruhig und freundlich. Aber so sind doch die ganzen Amokläufer, Serienkiller, erst lullen sie dich ein und ehe du dich versiehst, tragen sie deine Ohrläppchen um den Hals.

Nach rund zwei Stunden kamen wir am Ziel an. Da er vor der Fahrt fünf Euro pro 100 Kilometer verlangte, rechnete ich demzufolge mit zehn Euro an Fahrtkosten. Ich zückte einen Zwanziger aus der Tasche, Alexander wünschte mir einen schönen Abend. Ich dachte, ich spinne und er schlüpfte derweil seelenruhig und ungeniert in eine frische Jeans – mitten auf dem Parkplatz.

Ich bestand unerbittlich auf mein Rückgeld. Letzten Endes musste ich 13 Euro berappen, das Navigationssystem dieses Halsabschneiders zeigte anscheinend 230 Kilometer an und plötzlich war nicht der Preis pro 100 Kilometer ausschlaggebend, sondern pro Beifahrer. Die ganze Sache war mir irgendwann zu peinlich, ich zog verärgert von dannen.

Doch ich wusste, dass ich nun einen Auftrag hatte – ich musste die Mitfahr-Community vor diesen Profitmacher warnen! Ich setzte ihn auf der einschlägigen Web-Plattform auf die schwarze Liste. Und schau her, ich war nicht der Erste! Zahlreiche Leidensgenossen meldeten sich zu Wort, die Rede war von unangebrachten Verhalten sowie gefährlichen Fahrstil. Ob sich Alexander jene Worte zu Herzen nimmt, das wage ich zu bezweifeln. Jedenfalls schrieb er mich daraufhin an:

Tut mir leid, wenn es Dir die Fahrt nicht gefallen hat.Dass ich Dir zuviel verlangt habe, liegt an einem Versehen. Mir erschien die Strecke, auch wegen dem Stress sehr viel länger. Ich begründete die 13€ aber deutlich mit den 5€/100km. Das zeigt ja schon, dass ich Dich nicht übervorteilen wollte.Der besagte Stress am Telefon führte ja zu dem Fehler. Nur musst Du zugeben, dass ich mit Kopfhörer telefonierte. Das ist gestattet.Wir kamen zügig nach Ulm. Zu schnell bin ich auch nicht gefahren. Und auch sicher. Außerdem bin ich Dir in Deiner Argumentation weitestgehend entgegen gekommen. Das erwähnst Du gar nicht.

Fakt ist, dass die meisten Reklamanten ihn wegen Verdacht auf Gewerbsmäßigkeit anprangern, der Arme muss permanent unter Stress stehen…

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