You are currently browsing the tag archive for the 'Politik' tag.

Werbung

Da grinst er, der Steini und lässt das Modell-Flugzeug hoch in die Luft steigen. Wozu sich den Stress als Kanzler geben, nicht wahr?  Die Marketing-Leute von „Conrad Electronic“ scheinen viel Humor zu haben. Und auch hellseherische Kräfte. Denn: Nach dem Wahldebakel ver-zichtet Frank-Walter Steinmeier auf den SPD-Parteivorsitz. Dadurch wird sich Frankie wohl tatsächlich über mehr Freizeit in seinem Leben freuen dürfen.

Nach 16 Jahren im Amt, abermals bestätigt – herzlichen Glückwunsch Herr Schuler! Bei der gestrigen Bürgermeisterwahl votierten rund 53 Prozent der 34.000 Stimmberechtigten für den Christdemokraten. Vor dem alten, neuen Schultheiß stehen somit acht weitere spannende Jahre in unserem schönen Leonberg – klingt fast schon nach einer PR-Mitteilung.

Wie auch immer, Dr. Bernd Murschel von den Grünen, schärfster Konkurrent des Dauer-OBs, konnte knapp 9.000 Wähler überzeugen. Andreas Schühle, Fahrzeugbaumeister im Gebrauchtwagenmanagement, musste sich mit rund 2.000 Stimmen begnügen.

Richtig Lust zu wählen, hatten auch die Leonberger nicht. Nicht einmal 70 Prozent der Berechtigten sind am Sonntag in die Wahllokale gezogen. Bei der Bundestagswahl fiel die Beteiligung auf ein Rekordminus von 70,8 Prozent. Ich war da und dich habe ich dort nicht gesehen!

Deutschland hat gewählt und sich für Schwarz-Gelb entschieden, was nicht unbedingt in meinem Sinne ist. Ich habe die Tierfreunde unterstützt – nicht nur mit dem Kreuzchen. Durch meine Zweitstimme wandern nun 70 Cent in die Kasse der Kleinpartei. Gern geschehen!

Nein, es ist noch nicht verschollen. George Friedmans geopolitisches Werk „Die nächsten 100 Jahre – die Weltordnung der Zukunft“ liegt seit geraumer Zeit auf meinem Schreibtisch und verschwand allmählich unter einen dicken Staubschicht. Gestern Abend, irgendwann zwischen dem Harrison Ford-Thriller „Die Stunde der Patrioten“ und einer Steinmeier-Dokumentation auf Phönix, überkam mich die Lust ein weiteres Buchkapitel aufzuschlagen. In diesem beschäftigt sich der Politologe mit dem Aufstieg der Vereinigten Staaten zu einer Weltmacht.

Jener Prozess ist zurückzuführen auf die Vormachtstellung der USA im Atlantik und Pazifik. Denn: „Die Kontrolle über die Weltmeere ist der Schlüssel zur Kontrolle über die Welt.“ Doch wie haben sie es geschafft die Amerikaner, wie haben sie es geschafft, solch eine dominante Position einzunehmen?

Wir überspringen an dieser Stelle die letzten Jahrhunderte, in denen Spanier, Franzosen und Briten die Welt umsegelten, Kolonien errichteten und Europa damit zum Zentrum der Welt machten und kommen gleich zu der Hitler-Ära.

Zum Glück war da eben jener Zweite Weltkrieg, der den Amerikanern gewissermaßen hervorragend ins Konzept passte. Bevor die GIs europäischen Boden betraten, unterstützte Amerika die Briten mit Kriegsmaterial. Dies war ein Teil des „Lend-Lease-Act“-Abkommens zwischen den beiden Parteien. Im Gegenzug verpflichtete sich Großbritannien sämtliche ihrer Marinestützpunkte in der westlichen Hemisphäre an die USA zu übergeben.

Im Vergleich zu anderen Nationen überstand Amerika den Zweiten Weltkrieg unbeschadet. Keine Bombe fiel auf das nordamerikanische Territorium. Und Gefallene? Rund 500.000 Soldaten, was weniger als ein Prozent aller Kriegsopfer ausmacht.

Mit der Kontrolle über die Weltmeere, durften sich die einstigen westeuropäischen Großmächte auch von ihren Kolonien verabschieden, zum Teil aus Erschöpfung, zum Teil aus Kostengründen und zum Teil, weil es den Amerikanern strategisch missfiel.

Später zu Zeiten des Kalten Krieges musste auch Russland, als einziger ernstzunehmender Konkurrent der USA, die Segel streichen. Auch sie waren im Würgegriff der Amerikaner, abgeschnitten von den Weltmeeren und damit abgeschnitten vom internationalen Handelssystem. Was das zur Folge hatte, zeigt George Friedman am Beispiel von Ost- und Westdeutschland. Aus dem Handelssystem ausgeschlossen zu sein, bedeutete Armut, Teil des Systems zu sein, dagegen Wohlstand.

Ergo war es also eine Frage der Zeit bis es zum Zusammenbruch der Sowjetunion kam. Das war im Jahr 1991 und seitdem sind die USA die einzige Supermacht und das Zentrum des internationalen Beziehungsgefüges. Und Friedman zufolge befindet sich Amerika heute erst noch in der Frühphase ihrer Macht.

Wie der Autor darauf kommt? Nun, er vergleicht das heutige Amerika mit dem Europa des 16. Jahrhunderts. Damals herrschte auf unserem Kontinent die Barbarei, die erste Phase eines Drei-Schritte-Systems, das laut Friedman jede Kultur im Laufe ihrer Zeit durchläuft. Die Barbaren waren der Auffassung, dass andere, die nicht so leben wie sie, entweder bekehrt oder zerstört werden müssen. Damals waren es beispielsweise die Spanier, die Südamerika bluten ließen. Heute versuchen die USA der islamischen Welt die Demokratie aufzuzwängen.

Die zweite Phase ist die Zivilisation, In dieser wird Toleranz groß geschrieben. Widersprüchliche Auffassungen werden somit nebeneinander geduldet. Schließlich folgt die Dekadenz, eine Zeit, in der es nichts gibt, für das es sich zu kämpfen lohnt.

Friedman zufolge sind die drei Phasen unvermeidlich und notwendig für die Entwicklung. Er geht davon aus, dass das heutige barbarische Amerika, ähnlich wie Europa im 16. Jahrhundert, trotz ihrer häufig unbeholfenen und brutalen Vorgehensweise auftrumpft und schließlich eine noch mächtigere Rolle einnehmen wird.

Das war’s für heute. Nächster Halt: „Das islamische Beben“. Zugriff erfolgt: bald…

Jesus und die Bibelgeschichte = Fake, 9/11 = Fake, Osama Bin Laden = Fake. Globaler Strippenzieher = die Kreditinstitute. Jaja, die Wahrheit schmerzt, aber so schaut’s eben aus – zumindest, wenn es nach Peter Joseph geht, dem Regisseur der Dokumentation „Zeitgeist“.

Als leidenschaftlicher Verschwörungstheoretiker hatte ich gestern viel Freude an dem Film, der eine Reihe von Thesen rund um das Christentum, die Anschläge vom 11. September sowie die brisante Verbindung zwischen der Bankenwelt und Kriegswirtschaft aufgreift.

Vieles war mir bekannt. Beispielsweise die Tatsache, dass etliche Gottheiten wie etwa Horus, Hauptgott in der ägyptischen Mythologie, erstaunlicherweise den gleichen Lebenslauf (u. a. Empfängnis durch eine Jungfrau, Tod durch Kreuzigung, Auferstehung nach drei Tagen) vorweisen wie Jesus und das zum Teil tausende Jahre vor dem christlichen Messias.

Nichts Neues ist auch die Theorie des „Inside Jobs“ bei den Anschlägen am 11. September 2001 in New York oder die Figur Osama Bin Ladens, die als fiktiver Sündenbock herhalten muss.

Den „Aha-Effekt“ gab es hingegen beim Thema Finanzwelt und ihre globalen Machtansprüche, darunter die geheimen Interventionen in die Kriegswirtschaft und den Einfluss auf die Weltordnung. Demnach soll Amerika erst auf Druck der Banken in den 1. und 2. Weltkrieg eingetreten worden sein.

Zu guter Letzt wird ein gewisser Nicholas Rockefeller zitiert, ein Nachkomme der berühmten Unternehmerfamilie Rockefeller, aus der auch Gründer der mächtigen US-Notenbank hervorgingen. Rockefeller prophezeite den Angriff auf das World Trade Center, den anschließenden Einmarsch im Irak und Afghanistan sowie einen kommenden RDIF-Chip für Jedermann – Rockefeller zufolge sind all das konspirative Schritte auf dem Weg zu einer neuen Weltordnung. 

Nun, nach dem Film und nach allen anderen Filmen, die Verschwörungstheorien zum Gegenstand haben, weiß man letztlich, dass man gar nichts weiß. Das ganze Leben ist eben ein Quiz, Hape Kerkeling hat’s schon immer gewußt!

Für Querdenker ist der Film ein Muss. Und zum Querdenken geht’s hier entlang.

Die SPD befindet sich derzeit bekanntlich im Tiefflug. Grund genug für den Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier aktiv zu werden und neue Wähler zu gewinnen – möglichst auf allen verfügbaren Kanälen.Twitter Beispielsweise via Twitter. Ja, auch Frank-Walter Steinmeier hat dieses soziale Netzwerk als politisches Sprachrohr entdeckt, um potentielle Wähler zu durchleuchten und zu ködern – mit elf  Tweets agiert er bis dato jedoch etwas zurückhaltend.

Hier ein nettes Statement vom 7. Juni, kurz vor der Bekanntgabe der Europawahl-Ergebnisse: „Noch 5 Minuten bis zur ersten Prognose, schnell noch aufs Klo“. Dort hätte er sich wohl am liebsten verbarrikadiert, betrachtet man das katastrophale Abschneiden seiner Partei.

Seit heute ist der Sozialdemokrat auch mein Follower, er weiß also von nun an, was bei mir so abgeht. Nach Cindy von Marzahn und dem Satire-Magazin Titanic ist Steinmeier mein prominentester Anhänger. Meine Stimme hat er dadurch nicht, aber: Danke Frank-Walter!

FriedmanIst George Friedman etwa auch ein Verschwörungstheoretiker, der in seinem Buch „Die nächsten 100 Jahre – die Weltordnung der Zukunft“, die Menschheit in der Hand von gierigen Bankiers sieht? Schaun mer mal, ich bin schließlich erst beim Prolog angelangt.

Jedenfalls, wirft der Politik-wissenschaftler und Experte für Geopolitik – wie der Buchtitel schon sagt – einen Blick in unsere  Zukunft. Doch wie macht er das denn? Ist da ein neuer Nostradamus am Start? Ist Friedman gar im Besitz einer Kristallkugel? Nein, nicht ganz, letzteres streitet er zumindest bereits im Vorwort ab.

Friedman, auch Geschäftsführer der Denkfabrik STRATFOR, beschreibt sein politisches Frühwarnsystem folgendermaßen: „Was ich habe, ist eine Methode, die mir – trotz aller Unvollkommenheit – beim Verständnis der Vergangenheit und beim Blick in die Zukunft gute Dienste geleistet hat. Ich sehe meine Aufgabe darin, hinter der scheinbaren Unordnung der Geschichte eine Ordnung zu erkennen und zu prognostizieren, welche konkreten Ereignisse, Tendenzen und Technologien diese Ordnung hervorbringen wird.“

Friedmann analysiert also die vergangenen Jahrhunderte, benennt die wichtigsten Entwicklungen der Gegenwart und leitet daraus ab, was uns in den kommenden Jahrzehnten erwartet.

Dass er sich dabei irren wird und dass nicht alles so zutrifft, wie er es skizziert, verstehe sich von selbst, erläutert der Autor, der sich als „konservativen Republikaner“ beschreibt.

Also gut, nächster Halt Kapitel 1: „Das Amerikanische Zeitalter“.

Nach der Selbstreflexion habe ich inzwischen in den dunklen Ecken und verwinkelten Gassen des  weltweiten Netzes nach weiteren Einschätzungen und Meinungen zu der Dokumentation geforscht. Dabei bin ich auch auf die Online-Version der Doku gestoßen, guckst du:

Alex Jones, Journalist, Autor und – wie könnte es anders sein  - Verschwörungstheoretiker führte bei der Dokumentation Regie. Das schreibt Wikipedia über den Aufständler.

Nun aber zurück zu den Stimmen, die sich zu „Der Obama Schwindel“ äußerten, respektive was sie so gezwitschert haben. Denn, recherchebedingt, ich wiederhole, jawohl ausschließlich recherchebedingt habe ich mich in das Wohnzimmer der wohl bekanntesten Mikro-Blogger gewagt.

Was die Damen und Herren von CNN können, das kann ich schon lange. Die Profis haben nämlich mit dem sozialen Netzwerk Twitter eine weitere Informationsquelle erschlossen.

Hier ein kurzer Auszug aus einer aktuellen Debatte von – meiner persönlichen Einschätzung nach – Leuten, die mindestens mit dem TIME-Magazin unterm Kissen schlafen:

matthew_nl brachte es nochmal auf den Punkt: „dear Mr. Obama… I don’t see anything changing… are you nothing more than a deception? Or are you a Wall Street puppet?“

Und überzeugte damit endgültig YnkyDodl: „I have to admit I believe the Obama Deception!“

Während Cwizzproduction Oprah Winfrey ins Spiel brachte: „man my mom watchin some religious show, dey sayin oprah n obama causin the new world order“,

Naziüberraschte wakeup1442 mit einem völlig neuen Aspekt: „Obama is a Nazi Obama’s New World Order!“

P_CROOK fasste es ganz lakonisch zusammen: „Man fuck barack obama and the new world order!“

Und mootante meinte schließlich dazu: „Es que tienen que ver The Obama Deception, solo les tomara una hora con cincuenta y un minutos.“ Ich habe aber keine Ahnung was er eigentlich damit sagen wollte…

Gelohnt hat sich mein Abstecher also allemal. Recht zuversichtlich wage ich zu sagen, das war nicht die letzte Exkursion ins Twitterland!

Ausgeschlafen und mit dem notwendigen nüchternen Blick für das politische Weltgeschehen geht es nun ins Detail.

Rund acht Monate nach seinem Wahlsieg hat der Hype um Barack Obama zwar etwas nachgelassen, trotzdem ist der Politiker für das Gros der Menschheit immer noch ein Hoffnungsträger.

Liar?Die Dokumentation „Der Obama Schwindel“, ja, der Film aus der vergangenen Nacht, bezichtigt den 44. US-Präsidenten jedoch der Lüge. Hier nun die wichtigsten Erkenntnisse über den Mann, der angeblich von einer Organisation gesteuert wird, die die Weltherrschaft an sich reißen möchte. Sämtliche Vorwürfe wurden selbstverständlich gefactchecked – ich liebe dieses Wort!

Zunächst einmal versprach Obama mit der verbockten Arbeit seines Vorgängers George Bush aufzuräumen. Während seines Wahlkampfes beharrte er darauf, nach seiner Amtseinführung die US-Truppen unverzüglich aus dem Irak abzuziehen. Was passierte? Aus der Deadline von sechs Monaten wurden 16, die Obama dann auf 23 Monate verlängerte. Inzwischen wird der Abzug bis Ende 2011 angepeilt.

Ein weiterer wichtiger Punkt auf Obamas Agenda war die Schließung des Guantanamo-Gefängnisses. In der ersten Woche seiner Legislaturperiode besiegelte er scheinbar mit einem Erlass die Aufgabe der Haftanstalt. In Wahrheit ging es jedoch in diesem Papier lediglich um eine Option, das Gefängnis innerhalb eines Jahres schließen zu wollen.

LügeFerner erlaubt jener Erlass immer noch die Praxis der geheimen Verhaftungen und Entführungen potentieller Terroristen, die somit weiterhin ins Ausland ausgeflogen und dort der Folter ausgesetzt werden dürfen.

Barack Obama sprach sich auch gegen den „Patriot Act“ aus – zumindest vor der Amtseinführung. Als Präsident stimmte er wiederum für die Legalisierung des Gesetzes, das die Amerikaner in ihren Bürgerrechten enorm einschränkt.

Auch was die Neuverhandlung des NAFTA-Freihandelsabkommens angeht, machte Obama einen Rückzieher. Anfänglich – also vor seinem Sieg – versprach er der amerikanischen Arbeiterschaft das Abkommen gerechter für sie zu gestalten. Dann wurde aber bekannt, dass jene Aussage nichts weiter als ein Lippenbekenntnis war. Obamas Sprecher redeten von „Wahlkampfrhetorik“, die nur im Sinne hatte, Wählerstimmen zu sichern.

Der 44. US-Präsident sprach auch davon, die Regierung in Washington zu säubern uns sie von Lobbyisten zu befreien. Nach der Amtseinführung besetzte er jedoch zahlreiche Positionen im Weißen Haus und im Regierungsstab mit notorischen Geldgebern.

ObamaUm nur einige Übeltäter zu nennen: Da wäre beispielsweise William Lynn, bekannter Lobbyist des Rüstungskonzernes Raytheon. Lynn wurde zum stellvertretenden Verteidigungsminister ernannt. Timothy Geithner, ehemaliger Präsident der Federal Reserve Bank von New York, wurde zum Finanzminister gewählt. Geithner hat daraufhin seinerseits diverse Positionen im Finanzministerium mit Lobbyisten, darunter mit Interessenvertretern der Goldman Sachs Group besetzt.

Als Lobbyist der saudischen Königsfamilie wurde George Mitchell zum Nahost-Beauftragten berufen. Top-Lobbyist der Wall Street, Leon Panetta, wurde zum neuen CIA-Chef ernannt und Tom Daschle, langjähriger Interessenvertreter der Gesundheitsindustrie, durfte sich über den Posten des Gesundheitsministers freuen, ehe er aufgrund eines Verstoßes gegen das Steuergesetz zurücktreten musste.

Dem Historiker und Geo-Analytiker Webster Tarpley und dem Ökonomen George Humphrey zufolge ist Barack Obama jetzt schon eine gewaltige politische Enttäuschung der letzten Jahrzehnte.

Über die beiden Experten, die in dem Film ihre Ansichten zum Ausdruck bringen, sollte noch folgendes gesagt werden: Beide Sachkenner, sowohl Tarpley als auch Humphrey sind überzeugte Verschwörungstheoretiker, die unter anderem auch die Anschläge am 11. September der US-Regierung anlasten.

Obwohl sie demnach gewissermaßen befangen zu sein scheinen was den gesamten Tenor des Films angeht, ist es durchaus sinnvoll für einen liberalen Menschen durch die Dokumentation über den Tellerrand hinaus zu blicken. Auch schadet es nicht über die andere etwas unpopuläre und bis dato verkannte Seite des Barack Obama Bescheid zu wissen. Jede Medaille hat bekanntlich mindestens zwei Seiten. Mit dem erhobenen Zeigefinger verabschiede ich mich nun.

Na gewiss doch, wozu eine Passage im vorangegangenen Eintrag quetschen, wenn ich mir hier stolz übers dichte Haar fahren und denken kann, mit einem neuen Beitrag hast du wieder was für deinen Blog getan!

Aber zurück zum Ernst des Lebens: Es ist kurz nach drei, ich bin noch wach und die Dramaturgie des Films nimmt gerade ihren Lauf. Während Obama als Lügner entlarvt wird, bin ich mit der halben Hirnhälfte in der Wikipedia-Datenbank.

Für alle Interessierten, hier ein Artikel über die letzte Konferenz der Bilderberger, erschienen in der Frankfurter Rundschau.

Zwei Dinge sind mit schleierhaft. Obwohl sich die Bilderberger nicht unbedingt vor der Öffentlichkeit verstecken, zumindest was die regelmäßigen Treffen angeht, kann ich nicht nachvollziehen, weshalb sie so wenig präsent sind  in den Medien.

Gagging orderDer zweite Punkt hängt unmittelbar mit dem ersten zusammen. Wie aus dem Rundschau-Artikel hervorgeht und was auch im Wikipedia-Eintrag nachzulesen ist,  sind auch stets Journalisten unter den Teilnehmern der Konferenz. Berufsbedingt frage ich mich, was tun sie dort und warum berichten sie nicht über jene Treffen?

Hmm, ist es doch das tolle Büffet, was sie paralysiert und folglich arbeitsunfähig macht? Wenn’s um kostenlose Verpflegung geht, stehen Journalisten an vorderster Front, heißt es bekanntlich.

Ob das Kennedy-Attentat, die Anschläge vom 11. September oder die Ermordung von Tupac – ich muss zugeben, Verschwörungstheorien fesseln mich.

Augenblicklich bin ich dabei ein weiteres Geheimnis zu lüften. Es geht um Barack Obama, es geht um die USA, ach was, es geht um die Welt, um eine neue Weltordnung.

ObamaDie Dokumentation mit dem Titel „The Obama Deception“, was übersetzt „Der Obama Schwindel“ heißt, handelt von einer global agierenden Organisation namens die Bilderberger.

Die Mitglieder, zumeist einflussreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Militär und vor allem aus der Bankenwelt, der Wall Street, sollen die wahren Strippenzieher hinter den Regierungen sein. Was auf ihrer Agenda steht, wird auch in die Tat umgesetzt.

Besonders brisant: Barack Obama soll eine Marionette jener Vereinigung sein, die im Verborgenem operiert. Der US-Präsident soll systematisch aufgezogen worden sein. Und jetzt an der Spitze, als der vermeintlich mächtigste Mann der Welt, tanzt er nach der Pfeife der Bilderberger.

Und Obama soll nicht der erste US-Präsident sein, der von diesen Schattenmännern gelenkt wird. Das letzte Staatsoberhaupt der Vereinigten Staaten, das souverän das Land regierte, wurde 1963 in Dallas erschossen – wobei wir wieder bei JFK wären. Und da Kennedy politisch gesehen gegen den Strom schwamm, wurde er liquidiert. Auf wessen Anordnung? Richtig, auf die der Bilderberger.

Der Autor

Zitat des Tages

"Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken."

Meine Flickr Fotos

Once homeboys, always homeboys

Panel flat

Greek-Orthodox Church

Panamera

Panamera advertisement

More Photos

Fundamental Twitter announcements:

  • @ProSieben Koks im Spiel? Hat Pro7 vor, der Sache auf den Grund zu gehen? 2 months ago
  • @napoleonoutlawz / Salam brother Mutah, will you ever make music again with the Lawz? 4 months ago
  • Another interesting documentary: "Crips & Bloods - Made in America" / never heard of "Mara Salvatrucha" aka "MS-13"! 4 months ago
  • @ReaIMattLucas / Mr. Lucas are there any plans you come with the Little Britain show to Germany? 4 months ago
  • Reading "The Next 100 Years" by George Friedman / according to him China will go down in 2020 and Mexico challenges USA in 2100... 4 months ago

Blog Stats

  • 5,564 hits

 

November 2009
M D M D F S S
« Okt    
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30  

RSS SPIEGEL-Topmeldungen

  • Merkel und Gabriel beim BDA: Die Krise, Viagra und zwei Küsschen November 24, 2009
    Duell vor Deutschlands Bossen: Angela Merkel und Sigmar Gabriel analysieren beim Arbeitgebertag die Wirtschaftslage. Während die Kanzlerin mit einem braven Referat ihre Politik erklärt, gibt sich der neue SPD-Chef angriffslustig - und sorgt für den einen oder anderen Lacher.
  • Rückschlag bei Konzernsanierung: Verkauf von GM-Tochter Saab geplatzt November 24, 2009
    General Motors muss bei der Neuaufstellung des Konzerns einen Rückschlag verkraften. Der schwedische Kleinserienhersteller Koenigsegg hat den Kauf der kriselnden GM-Tochter Saab abgesagt. Die Opel-Werke in Bochum und Kaiserslautern will GM-Europa-Chef Reilly erhalten.
  • Neue Studie: Forscher warnen vor blitzartigem Klimawandel November 24, 2009
    Die Erde erwärmt sich viel schneller, als es selbst düsterste Szenarien vorhergesagt haben, für Gegenmaßnahmen bleiben nur noch wenige Jahre. Diese dramatische Warnung haben jetzt renommierte Klimaforscher veröffentlicht. Kritiker halten den Bericht jedoch für überzogen.
  • Opel-Werk: GM gibt Standortgarantie für Kaiserslautern November 24, 2009
    Die Opel-Arbeiter in Kaiserslautern können aufatmen: Laut General-Motors-Manager Nick Reilly wird der US-Konzern das Werk fortführen. Zuvor hatte er bereits den Erhalt des Standorts Bochum garantiert - allerdings sollen in Europa mehr als 9000 Jobs abgebaut werden.
  • Krise der Sozialversicherung: Rente verkommt zum Hungerlohn November 24, 2009
    Das Rentensystem steht vor dem Kollaps: Ein heutiger Durchschnittsverdiener muss 26 Jahre lang Beiträge zahlen, um später gerade mal ein Einkommen auf Hartz-IV-Niveau zu erhalten. SPIEGEL ONLINE zeigt anhand neuer Berechnungen das Debakel der staatlichen Altersvorsorge.
  • Versuchter Amoklauf in Bonn: Schülerin muss fünf Jahre hinter Gitter November 24, 2009
    Sie drang mit selbstgebastelten Brandsätzen, einem Schwert und einer Pistole in ihr Gymnasium ein - doch im letzten Moment wurde ein Blutbad verhindert. Jetzt ist die 16-jährige Schülerin aus Bonn zu fünf Jahren Jugendhaft verurteilt worden.
  • GM-Pläne: Opel soll in Bochum bleiben November 24, 2009
    Noch liegt der Sanierungsplan von General Motors für Opel unter Verschluss. Aber der neue Europa-Chef Nick Reilly teilte doch schon einige wichtige Details mit: So soll der Standort Bochum auf jeden Fall erhalten bleiben.
  • Durchsuchung in München: Ermittler jagen mutmaßliche chinesische Spione November 24, 2009
    In München durchsuchen Ermittler die Wohnungen von vier mutmaßlichen Agenten der chinesischen Regierung. Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen sollen sie im Auftrag des Konsulats die Uiguren-Gemeinde in der bayerischen Hauptstadt ausgeforscht haben.
  • Ifo-Index: Wirtschaftsstimmung so gut wie vor der Krise November 24, 2009
    Die Zahlen sind noch besser als von den Experten erwartet. Seit Ausbruch der Finanzkrise ist die Stimmung in der deutschen Wirtschaft nicht mehr so gut gewesen: Der Ifo-Geschäftsklimaindex erhöhte sich zum achten Mal in Folge. Im dritten Quartal stieg die Wirtschaftsleistung zudem um 0,7 Prozent.
  • Konjunktur: Wirtschaft verbucht stärkstes Wachstum seit eineinhalb Jahren November 24, 2009
    Deutschland hat die schwerste Rezession seit Bestehen der Bundesrepublik überwunden. Im dritten Quartal stieg die Wirtschaftsleistung um 0,7 Prozent - und damit so stark wie seit Anfang 2008 nicht. Zum Wachstumstreiber entwickelten sich die Investitionen.

RSS BBC Top News

RSS HINDUSTAN TIMES News

  • Four killed in helicopter crash off Israel November 24, 2009
    Four people were killed as a civilian helicopter crashed off Israel's Mediterranean coast on Tuesday, rescue workers and police said.
  • DY Patil to be new governor of Tripura November 24, 2009
    Newly appointed Governor of Tripura, D Y Patil will arrive in the state on thursday and take oath of office and secrecy on November 27, official sources said today.
  • Former Thai Prime Minister Samak Sundaravej dies November 24, 2009
    Samak Sundaravej, a firebrand right-wing politician and TV cooking show host who briefly served as Thailand's prime minister and considered himself a proxy of ousted leader Thaksin Shinawatra, died of cancer on Tuesday. He was 74.
  • Lok Sabha adjourned on fertiliser issue November 24, 2009
    An angry opposition today forced adjournment of the Lok Sabha demanding urgent steps by the government to ensure supply of fertiliser to farmers, especially in Uttar Pradesh and Bihar.
  • Murray defeats Del Potro in Tour Finals opener November 24, 2009
    Roger Federer blazed past Fernando Verdasco after an early stumble on Sunday while Andy Murray marked the start of London's five-year hosting of the ATP Tour Finals with a three-set victory over Juan Martin del Potro.
  • India, US set to sign green deal: Manmohan Singh November 23, 2009
    India and the US are all set to sign a memorandum of understanding on energy security, clean energy and climate change, Prime Minister Manmohan Singh announced Monday while seeking cooperation of American companies in these areas.
  • Moderate earthquake hits southwestern China November 23, 2009
    A 4.6-magnitude earthquake struck southwestern China on Monday, the US Geological Survey said, near the epicentre of last year's massive quake that left more than 87,000 people dead or missing.